Dienstag, Dezember 06, 2016

Gemeinsam lesen, 06.12.2016


Ich habe diese tolle Aktion bei Sonjas Bücherinfos und mehr entdeckt. Hier gehts lang zu Sonja!

Ins Leben gerufen haben es Schlunzenbücher. Hier gehts lang zu Schlunzenbücher

Es geht darum, jeden Dienstag über das aktuelle Buch Fragen zu beantworten.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du? 2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?


Ich bin auf Seite 212. Der erste Satz: >>Die Sonne schlägt mit geballter Wucht zu.<<

Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken, Gefühle, Zitate usw.)



Sarah vermisst ihren Mann seit sieben Jahren. Sie hat Philipp nicht für tot erklären lassen. Sie ist sich sicher er lebt noch. Dann bekommt sie einen Anruf. Ihr Mann lebt noch. Als sie ihn am Flughafen abholen will, steht ein fremder Mann vor ihr. Der Fremde soll ihr Mann sein. Sie sagt die die Worte vor laufender Kamera, die sie einstudiert hat, und welche íhr nun zum Verhängnis werden: >>Schön, dass du wieder da bist.<<

Melanie Raabe hat einen einzigartigen Schreibstil. Die 212 Seiten habe ich an einem Nachmittag ausgelesen. Gestern kam ich leider nicht zum lesen. Ich werde heute das Buch fertig lesen, weil ich die Wahrheit wissen will. Mir kommt bisher einiges komisch vor. Warum kann niemand bezeugen, dass der Fremde nicht ihr Mann ist? Die Nachbarn müssen ihn doch irgendwann mal gesehen haben!
Hatte Philipp keine Arbeitskollegen? Hausarzt? Zahnarzt?
Mir kommt das alles etwas seltsam vor. Aber ich weiß, Melanie Raabe hat eine bestimmten Plan. Ich durchschaue ihn nur noch nicht!

Besonders gut gefällt mir, dass die Geschichte einmal aus der Sicht von Sarah- und einmal aus der Sicht des Fremden erzählt wird. Was der Fremde so denkt ist nicht gut. Gar nicht gut ......
Manchmal denke ich auch: >>Ist Sarah eine Irre?<< Aber, genau das beabsichtigt der Fremde ....

Hast du heute-  oder gestern Nikolaus gefeiert und lagen vielleicht sogar Bücher in deinem Stiefel?

Nein! Ich war zwar Sonntag auf dem Weihnachtsmarkt; gestern mit einer Freundin essen, aber direkt Nikolaus gefeiert habe ich nicht. Heute müsste mein Nikolausgeschenk kommen.

Auf dieses Buch warte ich heute. Post, beeile dich bitte!




Auch das erwarte ich.


Das habe ich am Samstag bekommen.



 Ich bin jetzt neugierig. Habt Ihr Neuzugänge zu verbuchen? War Nikolausi bei Euch? 

Montag, Dezember 05, 2016

Meine Meinung zu "Winterküsse im Schnee" von Karen Swan

Karrierefrau Allegra hat keine Zeit für Romantik. Doch das Fest der Liebe macht seinem Namen alle Ehre ...
Mehr zur Autorin und ihren Büchern finden sie unter www.karenswan.com
Weihnachtszeit in London: Die Stadt funkelt, unter den Sohlen knirscht der Schnee – doch Allegra Fisher hat nur einen Wunsch: dass die Feiertage schnell vorübergehen. Die Karrierefrau arbeitet an einem Riesendeal und hat keine Zeit für das »Fest der Liebe«. Als im verschneiten Zermatt eine alte Berghütte entdeckt wird, kann Allegra kaum glauben, dass der Fund etwas mit ihrer Familie zu tun haben soll. Gemeinsam mit ihrer Schwester Isobel fliegt sie in die Schweiz – und mit der Reise und ihrem attraktiven Konkurrenten Sam nimmt Allegras Leben eine neue Wendung. Vielleicht wird es doch ein Fest der Liebe ...
Vita
Karen Swan arbeitete lange als Modejournalistin für Zeitschriften wie Vogue, Tatler und YOU. Sie lebt heute mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im englischen Sussex. Wenn die Kinder sie lassen, schreibt sie in ihrem Baumhaus Romane.
 Hier könnt Ihr Euren Skiurlaub buchen. Hier bekommt Ihr weitere Infos zum Buch. KLICK: Goldmann-Verlag

Zum Inhalt

Facettenreiche Geschichte mit Schwächen!

Allegra ist eine taffe Frau, die sich im Finanzwesen, unter lauter Männern, behauptet. Ihre Schwester Isobel (Iz) ist da ganz anders. Die junge Mutter lebt mit ihrem Mann ein beschauliches Leben. Sie kann Allegra nicht verstehen.
Allegra bekommt einen neuen Kollegen vor die Nase gesetzt, der ihr einen tollen Auftrag vor der Nase wegschnappt. Sam! Jedoch kann sie sich der Anziehungskraft zu Samiboy nicht entziehen. Nach einem Meeting verbringt sie mit ihm eine heiße Nacht. Danach wird sie ihn eh nicht mehr sehen. Falsch gedacht, liebe Allegra.
Allegra räumt mit ihrer Schwester den Speicher im Elternhaus aus. Sie finden eine wunderschön gearbeitete Kuckucksuhr und ein Adventskalenderkästchen.

Allegra erhält einen Anruf. Man hat die Überreste ihrer Großmutter in Zermatt gefunden.
Allegra kann das Ganze nicht verstehen. Sie haben ihre Großmutter vor ein paar Jahren beerdigt.
Wer ist die Frau in Zermatt?

Meine Meinung

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr schwer. Die ersten ca. 100 Seiten beschrieben fast ausschließlich Allegras Job im Finanzwesen. Damit habe ich wirklich nichts am Hut. Ich habe zu diesem Buch gegriffen, weil ich mich in weihnachtliche Stimmung bringen wollte. Mein Job ist auch sehr hart. Da kommt keine weihnachtliche Stimmung auf. Ich denke, so geht es jedem, der berufstätig ist. Auch für Mütter ist diese Zeit bestimmt sehr stressig. Da würde man dann schon gerne in einer Weihnachtsgeschichte in Stimmung kommen.

Das ich weiter gelesen habe, ist dem traumhaften Schreibstil der Autorin geschuldet. Trotz Finanzwesen habe ich durchgehalten. Das wurde dann auch belohnt.
Ab dem Moment, als die zwei Schwestern nach Zermatt reisten, kam eine schöne winterliche Stimmung auf.
Allegra und Iz suchten nach Antworten, was die angebliche Großmutter betraf, die seit 60 Jahren vermisst wurde. Sie verbanden den Aufenthalt in Zermatt mit einem Ski-Urlaub. Hüttenzauber und feiern war auch angesagt.
Das hat mir sehr gut gefallen. Eine betrunkene Allegra ist schon ein Erlebnis. Da spülte es den Finanzstaub weg.
Beschreibungen von der Winterlandschaft, nächtliche Ski-Fahrten konnten mir dann doch noch Weihnachts-Feeling vermitteln.

Nun zu Samyboy. Eigentlich wurde Allegra ja gebeten, in Zermatt mit dem Kollegen Sam und dem Kunden Zhou ein paar Tage Urlaub zu machen. Nach einem Eklat hatte Allegra aber abgelehnt.
Ich muss wohl nicht erwähnen, wem Allegra immer wieder über den Weg gelaufen ist in Zermatt.

Fazit

Eine Geschichte, die mich nach anfänglichen Schwierigkeiten verzaubert hat. Das Setting ist passend für eine weihnachtliche Geschichte.
Wir tauchen in die Welt der Super-Reichen ein, die ihr Geld an der Börse machen.
Allegra wird von ihrem Chef Pierre abwertend behandelt. Sie wendet sich von dem Unternehmen ab.

Wir machen Bekanntschaft mit dem Sohn von dem großen Imperium der Youngs. Zhou bräuchte dringend Hilfe, um sich von seinem Elternhaus zu lösen. Er sollte sich unbedingt mal um sein inneres Kind kümmern. Masse ist ein guter Freund von Zhou und besitze ein Cup-Cake Imperium.Masse erfüllt alle Klischees eines Italieners und hat einen an der Klatsche. :-)
Allegra hat an einem Erlebnis aus ihrer Kindheit zu knabbern. Dies treibt die steinreiche, erfolgreiche Zahlen Jongleurin stets zu Höchstleistungen an.
Die Mutter von Allegra und Isobel leidet an Alzheimer und lebt in einem noblen Pflegeheim, mit eigenem Pfleger.
Wunderschön, fand ich das Familiengeheimnis in der Geschichte. Viele Überraschungen warten auf den Leser. Besondere Erwähnung findet der Speicherfund.
Mir gefiel auch die Welt der Reichen. Ich tauche gerne in andere Welten ab.
Iz hat sich die Kniescheibe beim Skifahren verdreht. Sie wurde in das Luxushaus von Zhou Yong gebracht, wo sofort der eigene Leibarzt geordert wurde.
Wie würde es mir ergehen, nach einem Ski-Unfall? Mich würde man in die Notaufnahme mit stundenlanger Wartezeit bringen! Ein Roman ist schon was Schönes. :)

Eine Liebesszene, deren Ausgang von Anfang an klar ist. Klischee 1.
Masse der sich benimmt wie jemand aus der Kaffeewerbung. Klischee 2.
Ein hollywoodreifes Ende. Klischee 3.
Psychos, verpackt in Geldscheinen, hauchen der Geschichte Luxus pur ein. Klischee 4.

Ich mag so facettenreiche Geschichten. Ich mag verrückte Protagonisten. Ich mag unglaubliche Rettungsaktionen. So eine findet beim Skifahren statt. (Ich kenne mich beim Skifahren nicht aus und kann somit nicht beurteilen,  ob so eine Aktion möglich ist.)

Leider haben mich die Passagen, rund um das Finanzwesen, genervt. Sie haben in diesem Ausmaß nichts in einer Weihnachtsgeschichte verloren. Aber, Geschmäcker sind verschieden. Andere Leser lieben die genauen Beschreibungen vielleicht.
Sehr erwähnenswert finde ich den Schreibstil der Autorin. Er hat mich ein bisschen an Lucinda Riley erinnert.  Ich werde mit Sicherheit weitere Bücher von Karen Swan lesen.

Danke Karen Swan



Dienstag, November 29, 2016

Gemeinsam lesen, 20.11.2016



Ich habe diese tolle Aktion bei Sonjas Bücherinfos und mehr entdeckt. Hier gehts lang zu Sonja!

Ins Leben gerufen haben es Schlunzenbücher. Hier gehts lang zu Schlunzenbücher

Es geht darum, jeden Dienstag über das aktuelle Buch Fragen zu beantworten.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du? 2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?


Ich bin auf Seite 88. Der 1. Satz: >>Bob, wo stehen wir in Sachen Demontignac?



. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken, Gefühle, Zitate usw.)


Bis jetzt kommt fehlt mir die weihnachtliche Stimmung in dem Buch. Allegra ist so eine richtige Karrierefrau, die auf ihre Schwester etwas herablassend hinunterschaut. Iz ist mir viel sympathischer. Da das Buch knapp 500 Seiten hat, kann sich das jedoch noch ändern.

Von welchem Verlag hast du im letzten Monat die meisten Bücher gelesen?

Ich denke, es war der Knaur-Verlag.

Und bei Euch so?

Samstag, November 26, 2016

Meine Meinung zu "Der Klang deines Lächelns" von Dani Aktins


Hier bekommt Ihr weiter Infos zum Buch. DROEMER KNAUR



Meine Meinung

Drama Queen Dani Aktins überzeugt.

Ally und Charlotte waren in ihrer Studienzeit Freundinnen. Ally war mit dem charismatischen David zusammen. David hatte in hat in einer WG mit mehreren Studenten zusammen gelebt. Als die blonde Charlotte bei ihnen einzog, waren sich Ally und Charlotte zwar auf Anhieb sympathisch, aber Ally spürte, dass ihr David immer mehr entglitt.
Wilde Partys wurden gefeiert. Die Musikstudentin Ally hatte Weihnachten einen für sie sehr wichtigen Auftritt. David hielt sein Versprechen nicht ein. Er erschien nicht zum Konzert.
Nach einem heftigen Streit, beendete Ally die Beziehung. Einen Streit, in dem es um Charlotte ging.

Jahre später treffen sich beide Frauen in einem Krankenhaus wieder. Allys Mann Joe liegt im Koma.
Charlotte große Liebe David ist schwer herzkrank und kämpft auf der selben Station um sein Leben.

Das ist nun das dritte Buch der Autorin, welches ich gelesen habe. Mit >>Der Klang deines Lächelns<< hat sich die Dani Aktins selber übertroffen.
Von der ersten Silbe an wird man in die Geschichte hinein gezogen. In Joe hat Ally einen wunderbaren Mann gefunden. Sie haben ein 6 jährigen Sohn zusammen.
Ihr vollkommenes Glück zerbricht an einem kalten Wintertag. Joe rettet einen Jungen, der auf einem zugefrorenen See eingebrochen ist. Nicht nur dem Jungen hilft er. Er wagt sich nochmal aufs Eis, um dessen Hund vor dem sicheren Ertrinken zu bewahren.

Joe kann man einfach nur lieben. Der Schreiner hat Ally aus einem tiefen Loch geholt. Nach der Trennung von David war er der Einzige, dem sich Ally nach und nach geöffnet hat.

David geht in ein Kaufhaus, um Charlotte ein Geschenk zu besorgen. Ihm wird immer wieder übel. Er bricht zusammen und verliert das Bewusstsein.

Ally und Charlotte begegnen sich im Wartezimmer auf der Intensivstation. Für Beide ist die Begegnung eine zusätzliche starke Belastung.
Durch Rückblenden bekommt man als Leser einen Einblick, was sich vor Jahren zugetragen hat. Man erfährt viel über die Unsicherheiten der Frauen, in Bezug auf David.
Für Ally muss die Situation besonders schwierig gewesen sein. Ihr Mann liegt mit starken Erfrierungen im Koma und ihre erste große Liebe kämpft wegen eines Herzleidens um sein Leben. Zwei Frauen-zwei Schicksale werden unter dramatischen Umständen wieder zusammengeführt.
Weihnachten steht vor der Tür und es schneit.

Fazit

Ich glaube solche Zufälle gibt es öfter als man denkt. Menschen, die emotional verbunden sind, begegnen sich irgendwann wieder. Man leidet mit den Frauen mit. Man beginnt sie zu verstehen. Auf der Intensivstation werden viele Erinnerungen wach.  Die Protagonisten kommen authentisch rüber. Der erfolgreiche Modedesigner Max nimmt eine weite Flugreise auf sich, um seiner besten Freundin Ally beizustehen. Joes und Allys Eltern sind sehr warmherzige Menschen und Ally eine große Stütze.
Charlotte tat mir wahnsinnig leid. Sie hatte niemanden, der sie in die Arme nahm. Davids und ihre Eltern kann man nun wirklich nicht als warmherzig bezeichnen.
Ally quält die Frage, ob sie ihrem kleinen Sohn die Wahrheit sagen kann. Da ihre Mutter Krankenschwester ist, hört sie auf ihren Rat.

Hoffen, Bangen, Tränen. Zwei Frauen stützen sich gegenseitig, die wenige Stunden zuvor noch alles andere als Freundinnen waren.
Die emotionale Geschichte hat mir einige Tränen entlockt. Sie hat mich mitfiebern lassen. Joes Sohn hat sich rührend um seinen Vater gekümmert. Das war beinahe zuviel für mich. Bei dieser Szene hätte ich mein Kopfkino am liebsten ausgeschaltet.

Eine folgenschwere Entscheidung muss getroffen werden, die Ally und Charlotte entweder wieder zu Freundinnen- oder Feindinnen werden lässt.

Ob mir das Ende gefallen hat? Ja und nein!

Danke Dani Aktins






Donnerstag, November 24, 2016

Trilogie-SuB! Stellt doch mal Eure ungelesenen Trilogien vor! 24.11.2016





Trilogie-SuB!                      Weiter Infos zu den Büchern bekommt Ihr hier: BLANVALET



Welche Trilogie habt Ihr auf Eurem Sub? 





1. Die Seelen der Nacht.
2. Wo die Nacht beginnt.
3. Das Buch der Nacht.

Dienstag, November 22, 2016

Gemeinsam lesen, 22.11.2016



Ich habe diese tolle Aktion bei Sonjas Bücherinfos und mehr entdeckt. Hier gehts lang zu Sonja!

Ins Leben gerufen haben es Schlunzenbücher. Hier gehts lang zu Schlunzenbücher

Es geht darum, jeden Dienstag über das aktuelle Buch Fragen zu beantworten.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du? 2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Ich bin auf Seite 5. Der erste Satz: >>Eine Stunde länger im Café sitzen?

. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken, Gefühle, Zitate usw.)

Ich kann noch nichts zu dem Buch sagen. Bin ganz am Anfang.

Wünscht ihr Euch Bücher zu Weihnachten? Wenn ja, welche?



Welche Bücher wünscht ihr Euch? Bekommt Ihr Bücher oder Gutscheine?





Montag, November 21, 2016

Meine Meinung zu "Tage zwischen Ebbe und Flut" von Carin Müller

Carin Müller studierte Germanistik in München. Nach ihrem Studium volontierte sie bei verschiedenen Radiosendern sowie in einer PR-Agentur. Seit einigen Jahren arbeitet sie als freiberufliche Journalistin und Autorin. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund, dem dreijährigen Airedale-Terrier-Rüden Toni, in Frankfurt.

Hier bekommt Ihr weitere Infos zum Buch. Dort könnt Ihr auch die Kreuzfahrt buchen. KLICK:  Droemer-Knaur-Verlag


Meine Meinung

Felix ist 70 Jahre und leidet an Alzheimer. Sein Tochter Judith hat eine blendende Idee. Sie möchte mit ihrem Vater eine Mittelmeer-Kreuzfahrt machen. Obwohl Felix Frau nicht von dieser Idee überzeugt ist, schließt sie sich mit ihrer Enkelin Fabienne der Reise an.

Auf dieser Kreuzfahrt wird dem Leser gezeigt, dass man einem Alzheimer-Patienten, so lange wie möglich, am normalen Leben teilhaben lassen sollte.
Felix ist der beste Beweis dafür, welche positiven Auswirkungen eine Schiffsreise haben kann.
Er verglich seine Erinnerungen mit Wellen. >>Die Wellen sind mein Kopf. Ales ist da. Aber es bewegt sich. Ich kann es nicht festhalten.<< 

Auf  der Reise wurde Judith zum ersten mal klar, wie ausgepowert ihre Mutter Ellen ist.
Ellen und ihre Tochter giften sich auf der Fahrt ständig an. Sie müssen lernen, ihre Emotionen freien Lauf zu lassen. Auch Judith hat ein schweres Päckchen aus ihrer Vergangenheit zu tragen.
Ich konnte Ellen gut verstehen. Sie kümmert sich 24 Stunden am Tag um ihren kranken Mann. Nur wer so etwas schon mal erlebt hat, kann nachempfinden wie schlimm es ist, jeden Tag ein Stückchen mehr von einem geliebten Menschen zu verlieren.
Judiths beste Freundin Selma arbeitet auf dem Schiff als Joga-Lehrerin. Sie ist mit dem Offizier liiert. Mir gefiel sehr gut, wie unbefangen sie mit Felix umging. Sie gab auch Judith gute Ratschläge.   Ellens giftige Art Selma gegenüber, ärgert Judith maßlos. Ich musste schmunzeln als  Ellen Judith fragte, was denn der nette Offizier an dieser Selma findet. Judiths Antwort: >>Sie ist eine Granate im Bett.<< Felix lachte verschmitzt. Daran erkannte ich, dass er manch schöne Dinge noch nicht vergessen hat. :-)
Enkelin Fabienne genießt die Kreuzfahrt in vollen Zügen. Eigentlich hat sie ja vor berühmt zu werden. Aber, das bildhübche Mädchen gewinnt sehr viele neue Eindrücke. Schließt neue Freundschaften. Sie wird nach dieser Kreuzfahrt andere Ansichten haben. Sie hat den Dreh heraus, wie sie mit ihrer Oma umgehen muss. Die beiden sind ein Herz und eine Seele.
Als Ellen einen Landausflug unternimmt, möchte Felix auf dem Schiff bleiben. Er will seine Ruhe. Dann verlässt er unbemerkt alleine das Schiff und geht spazieren. Auf dem Rückweg landet er auf einem anderen Schiff.
Die Passage gefiel mir besonders gut. Warum? Das verrate ich jetzt natürlich nicht. Ich würde der Geschichte die Spannung rauben.

Fazit

Es ist schon eine Ironie des Schicksals, dass manche Menschen mit Alkohol und Drogen das Vergessen herbeiführen wollen, während ein Alzheimer Patient verzweifelt nach Erinnerungen sucht.
In dieser Story geht es nicht nur um Alzheimer. Familienprobleme wollen  aufgearbeitet werden. Mutter und Tochter lernen auf der Schifffahrt neue Seiten aneinander kennen.
Es wird einem vor Augen geführt, wie dringend ein dementer Mensch einen normalen Tagesablauf braucht. Dieser kann sehr wohl auf einem Schiff stattfinden. Es sind seine Angehörigen die er dringend braucht.
Ich kann mir nicht ansatzweise ausmalen, was es bedeutet, einen dementen Partner zu haben.
Carin Müller hat ein sehr ernstes Thema in eine wunderschöne Reise gepackt. Humor und wunderschöne Landausflüge in Italien, verhindern, dass dieses Buch trübselig daherkommt.
Man merkt beim Lesen, dass die Autorin eigene Erfahrungen mit einem Familienmitglied hat.
Bald schon beherzigen Ellen und Judith die Ratschläge von Selma: >>Was auf dem Schiff ist, bleibt auf dem Schiff.<<
Sonne und das Meer mit seinen Wellen. Ja, ich kann mir vorstellen, dass diese Mischung die Seele reinigen kann. Weit weg vom normalen Leben, wird manches unwichtig.

>>Meine Wüste heißt Alzheimer. Ein Sandsturm hat innerhalb kürzester Zeit fruchtbares Land verwüstet und lässt nichts als Ödnis übrig.<< (Ellen, Seite 138)

Eine klare Empfehlung von mir.

Danke Carin Müller

Mein Dank geht an den Droemer-Knaur-Verlag






Sonntag, November 20, 2016

Verlosung für Heilig Abend! Ein Dankeschön für 200 Leser.



Es gibt nochmal eine Verlosung. Bei der letzten Verlosung habe ich versehentlich 20.12.2016 geschrieben. Gemeint war der 20.11.2016. Das macht jetzt aber nichts. Ich habe was zu feiern. Bei 200 Follower wollte ich sowieso nochmal eine Verlosung machen. Als Dankeschön. Es gibt wieder einen Amazongutschein zu gewinnen. Im Wert von 20 Euro! Was Ihr dafür tun müsst? Ich weiß, ich kann richtig fies sein. 



1. Follower auf meinem Blog sein
2. Ohne Bücher nicht leben können.
3. Volljährig sein.
4. Zur Kenntnis nehmen, dass der Rechtsweg ausgeschlossen ist; keine Bahrauszahlung möglich.
5. Einen Kommentar mit vollen Namen hinterlassen. Wer seinen Namen, oder Name des Blogs, nicht vollständig hinterlässt, wird bei der Verlosung nicht mitgezählt!
6. Der Gewinner muss sich innerhalb 3 Tagen melden, da sonst erneut verlost wird.
7. Ein paar Worte über Euer schönstes Weihnachtsfest  in den Kommentaren  hinterlassen.
Die Geschichte, die mir am besten gefällt, gewinnt!

Die Verlosung beginnt heute und endet genau am 24.12.2016! 

Dieses mal stimmt das Datum. :-) Wenn sich der Gewinner gleich nach der Ziehung meldet, bekommt er den Gutschein am 24. Dezember um 18 Uhr. Und, mal ehrlich. Nummer 7 hätte wesentlich fieser ausfallen können. Als Nikolaus verkleiden, mit dem Schlitten bei mir aufkreuzen, in meinem Wohnzimmer Stille Nacht singen, mir ein gutes Abendessen kochen und ein Buch vorlesen. 


Viel Glück!

Die Gewinnerin von der Weihnachtsverlosung steht fest! Die Jury Britta Orlowski und Britta Röder haben die Gewinnerin ermittelt!



Britta Orlowski


Britta Röder

Heute endet meine Weihnachtsverlosung und die Entscheidung ist gefallen, wer den Gutschein gewonnen hat.
Eine Voraussetzung um mitzumachen war ein peinliches Erlebnis zu nennen, über das man heute lachen kann.
Herausgekommen ist eine Sammlung lustiger Geschichten.
Nun habe ich mich entschlossen, die Ermittlung der Gewinnerin mal ganz anders zu gestalten. Britta Orlowski und Britta Röder haben entschieden, welche Geschichte am witzigsten ist. Über welche man am meisten schmunzeln kann.
Den beiden Autorinnen ist es bestimmt nicht leicht gefallen, unter diesen tollen Kommentaren auszuwählen.

Möge der beste Kommentar gewinnen. Und das hat er. Die Gewinnerin steht fest:







Bücher von Britta Orlowski


Britta Röder
Britta Röder















Heute wird der Gewinner von meiner Weihnachtsverlosung ermittelt. Die Jury besteht aus Britta Orlowski und Britta Röder. Nach Meinung der Jury wurde nun der beste Beitrag ermittelt. Bitte tobt euch aus ihr Zwei :-)))

Britta Orlowski Ich muss sagen, es war gar nicht so einfach. Vor allem, da wir großen Respekt vor der Ehrlichkeit der Teilnehmer haben. Letzten Endes kann nur einer gewinnen. Das ist nur unsere subjektive Sicht auf die geschilderten Geschichten, die in eurem Leben eine Rolle spielen. Nicht traurig sein, wenn ihr nicht als Sieger hervorgeht. Über das Ereignis reden zu können, ist ja bereits ein kleiner Sieg über seine allzu menschlichen Schwächen.

Britta Röder: Und ... THE WINNER IS ... Nr. 8 (der kurze Rock und das Klopapier am Schuh)
Den sehr knappen Ausschlag hat gegeben, dass wir dieses Erlebnis am lustigsten fanden. Was nicht heißt, dass die anderen Stories wirklich weniger peinlich waren. Und alle waren wunderbar herzerfrischend vorgetragen. Bei einigen der Geschichten hatte man sofort einen inneren Bridget-Jones-Film im Kopf-Kino am Laufen. So viele lustige Kurzfilme. So schön. Danke! Und Kompliment. Es ist sehr mutig seine Schwächen so offenzulegen. Was mir die Stories insgesamt gezeigt haben: es gibt einen Unterschied, ob man sich selbst in eine peinliche Situation bringt oder ob man da hinein manövriert wird. Das war mir vorher gar nicht so bewusst. Doch egal wie peinlich alle diese Erlebnisse sind, sie sind zugleich auch absolut menschlich. Und sehr sympathisch.
1. ich hatte noch kein peinliches nur schöne Momente mit meiner tochter wo ich alleine schon jeden tag herzhaft lachen kann liebe Gisela
2. Ich bin in der ISS-Arena beim Konzert von Mumford and Sons versehehentlich in der Männer Toilette gelandet. Habe das erst beim Rausgehen bemerkt.
3. Peinliche Situationen hab ich ständig xD Letzens hat mein Sohn zu einem minderwüchsigen Hausmeister gerufen:" Schau mal Mama ein Zwerg, sieht der nicht putzig aus?" Am liebsten wäre ich im Erdboden versunken.
4. Peinliche Erlebnisse...ja, da gab es schon ein paar. Als mein Sohn etwa 2 Jahre alt war, war ich mit ihm beim Kinderarzt. Im Wartezimmer saß eine Familie aus Indien oder Sri Lanka. Mein Sohn, der bis dahin nie bewusst dunkelhäutige Menschen gesehen hatte, stellte sich vor den Familienvater, zeigte auf ihn und sagte immer wieder: "Mama, Affe! Mamma Affe!" Rette dich mal aus so einer Situation. Loch bitte geh schnell auf. Über dem Mann hing aber ein Bild von Janosch an der Wand und ich schaltete schnell: "Nein, das ist kein Affe auf dem Bild. Das ist ein Bär." Wir wurden dann bald aufgerufen und flüchteten aus dem Wartezimmer.
5. Ein peinliches Erlebnis? Oh weh... Im Vorstellungsgespräch für meinen Ausbildungsplatz vor über 35 Jahren wurde ich gebeten, aus dem Fenster zu schauen und zu sagen, was ich da sehe. Gemeint war der deutsche Bundestag aber ich sagte damals (ich war 15 *g*): Einen vollen Parkplatz von der Bundesgartenschau. Alle haben gelacht und genau das war mir dann peinlich Den Ausbildungsplatz habe ich aber trotzdem bekommen.
6. Ein peinliches Erlebnis ist mir grad erst auf der Frankfurter Buchmesse passiert. Am Samstag war voll das Gedränge (wie eigentlich jedes Jahr) und ich hatte mit einer Freundin einen Treffpunkt bei einem Verlagsstand ausgemacht. Doch bei so vielen Menschen war es schwer, sie zu finden. Ich bin dann so rumgelaufen und hab geschaut und geschaut und ... bin voll mit dem Kopf gegen ein Schild geknallt. Das wär nicht ganz so peinlich, wär da nicht genau ein Autor gesessen und hätte grad signiert. Der ist natürlich voll erschrocken und dann haben wir beide voll losgelacht, aber ich glaub, ich war auch rot wie eine Tomate und hab schnell das Weite gesucht 7. Ich glaube, mein peinlichstes Erlebnis liegt schon seeehr lange zurück bei der Einschulung, wo in der Kirche die Kinder alle diese Oblaten - schreibt man das so? - erhielten. Ich, ganz die oberkluge 6-jährige, bin weggerannt als ich dran war und habe geschrien, dass Mama und Papa mir gesagt haben, dass man nichts von den Fremden annehmen darf. Natürlich haben alle Erwachsenen wie verrückt losgelacht, nur ich kapierte nicht was los war
8. Ein peinliches Erlebnis hmm es hatte zwar nicht mit Büchern zu tun war aber trotzdem sehr peinlich! Vor Jahren als ich in der Disco war und auf der Toilette, ich hatte einen kurzen Rock an und als ich aus der toilette raus bin hatte sich wohl der Rock irgendwie verfangen und war nicht ganz unten überall hinten sowie ich hatte etwas Klopapier an den Schuhen kleben. Ich habe es nicht gemerkt und bin von einer Fremden Person darauf aufmerksam gemacht worden, das war mir mega peinlich!
9. Peinliche Erlebnisse, ja, da gibt es ne Menge von, was mir so spontan einfällt, ist schon ewig her. Meine beste Freundin war als Austauschschülerin in London und sollte über Weihnachten nach Hause kommen. Wir sind also mit Plakaten zum Flughafen "Welcome home". Flugzeug landet, Passagiere kommen, Plakat ist bereit, Typ zerstrubbelt und zerrissene Jeans kommt, schaut enttäuscht aufs Plakat. Ich zu ihm: nicht traurig sein, man kann ja nicht für jeden Plakate machen. Typ lacht sich kaputt, ich sag zur anderen Freundin: komischer Typ, sah ein bisschen aus wie Campino (Tote Hosen). Freundin aus London kommt breit strahlend: "Ihr glaubt nicht, wer im Flugzeug saß: die Toten Hosen!" Alles lag am Boden und ich hätte versinken können. ^^
10. Ein peinliches Erlebnis war als ich meinen 18. Geburtstag gefeiert habe. Ich habe leider zu viel getrunken und habe das ganze Klop einer Disko vollgebrochen. Haben natürlich alle mitbekommen und in die Disko bin ich dann nie wieder gegangen.
11. Ein peinliches Erlebnis.. das war vor der Beziehung mit meinem Mann. Damals, ich war vielleicht süße 17, war ich mit meinen beiden Cousinnen in deren Heimatstadt unterwegs. Ich war damals in einen jungen Mann verknallt, den wir in der Stadt dann gesehen haben. Noch während wir "großen" uns unterhielte, brüllte meine kleine Cousine einmal quer über den deutigen Marktplatz seinen Namen und deutete in meine Richtung. Gott, ich wäre am liebsten im Erdboden versunken. XDD
12. Das erste peinliche Erlebnis das mir direkt einfällt ist eine Zugfahrt letztes Jahr. Ich saß im ICE, war super erkältet mit verstopfter Nase und allem drum und dran und total fertig und bin eingeschlafen - und habe durch die Erkältung superlaut geschnarcht. Natürlich war der Zug auch noch recht voll, das war wirklich peinlich
13. in peinliches Erlebnis? Puh ... da muss ich überlegen. Ich hab den Geburtstag bzw. die Party zum 40. Geburtstag meiner besten Freundin verpennt! Ich trinke sehr selten Alkohol und an dem Abend hatte ich nichts gegessen und auch das Bier anscheinend nicht vertragen. Mir gings ziemlich übel und dann bin ich einfach eingeschlafen und hab um 24 Uhr das Reinfeiern gar nicht mehr mitbekommen! Das war mir mega peinlich und ärgert mich heute noch!!! ^^
14. ein peinliches Erlebnis....ein peinliches Erlebnis....ich hatte schon ein paar eigentlich z.b. hab mich mal über einen Kunden, den ich am Telefon hatte bei meiner Kollegin beschwert, weil er echt ein A..... war, obwohl ich nichts dafür konnte und dann aufeinmal wurde mir bewusst, dass er mich hören konnte....das war echt mega peinlich....hatte die falsche Taste am Telefon gedrückt und somit war es nicht auf stumm.....
15. ich bin das tollpatschigste wesen der welt...ich mache eigentlich jeden tag eine dummheit und bringe jeden damit zum lachen.. erst gestern zb. mein handy fiel mir runter und das display war gesplittert... ich machte einen screenshot und schickte ihn mit einem weinsmily meinem freund, der natürlich nix sah und als ich ihm erzählte, er sole doch genauer hinsehen usw.. und eben warum.. brachte er vor lauter lachen kein wort mehr aus dem mund^^
16. Ein peinliches Erlebnis. Oh je. Also ich fand es vor Jahren als Teenie mal peinlich, als meine Eltern und ich umgezogen sind und wir professionelle Umzugsleute engagiert hatten. Das an sich ist nicht peinlich. Aber bei diesen Helfern war ein junger Kerl bei, den ich auch nicht total unattraktiv fand. So. Irgendwann in dem Umzugsstress bin ich dann auf die Toilette und hatte die Tür nicht abgeschlossen. Genau er ist dann ins Bad geplatzt, während ich aufm Klo saß. Und das Beste war wirklich, dass das Klo frontal genau gegenüber der Tür stand. Also hatte er einen 1A Blick. Es war mir megapeinlich. Danach bin ich ihm nur noch aus dem Weg gegangen. xD
17. Das müsste letzten Sommer gewesen sein. Kinoabend mit den Mädels. Haben vorher schon 1-2 Sektchen getrunken dann ab ins Kino. Jeder ne große Tüte Popcorn und Cola. Da wir ziemlich früh da waren und noch 30 Minuten im Saal saßen tranken wir fröhlich und schnatterten ein bisschen. Als der Film dann keine 30 Minuten gelaufen ist musste ich so dringend auf Toilette. Das war mir schon unangenehm. Mich nerven die Mädels nämlich auch immer die 2 mal wärend eines Filmes zum Klo laufen und einem die Sicht versperren. Als ich dann von der Toilette wiederkam schlich ich mich dann zu meiner Reihe und versuchte möglichst unauffällig zu meinem Platz zu gelangen. Ich Trottel hab doch echt vergessen den Sitz runterzuklappen und lande erstmal direkt vor meinem Sitz mit dem Hintern auf dem Boden. Zum Glück war es dunkel & es haben nicht viele mitbekommen. Aber die die es mitbekommen haben, konnten sich vor lachen nicht mehr halten. Äußerst peinlich! Aber mittlerweile muss ich selbst schmunzeln wenn ich dran denk.
18. Mein peinlichstes Erlebnis war 2013 bei meiner Abschlussfeier. Ich sollte mir einer Klassenkameradin in der Kirche ein Gedicht über Abschied und Anfänge vortragen. Vor allen Schülern und ihren Verwandten. Aus irgendeinem unerfindlichen Grund bekam ich plötzlich einen Lachanfall und konnte nicht mehr aufhören. Es hat sehr lange gedauert, bis ich das Gedicht angestrengt zu Ende vorgetragen habe. Zum Glück waren der Pastor, meine Lehrer und auch die Eltern vollkommen begeistert von mir. Mir war das anfangs natürlich unheimlich peinlich.
19. Oh weh ein peinliches Erlebnis wo fang ich da nur an? Mir passieren dauernd peinliche Sachen und ich trete gern in Fettnäpfchen. Am peinlichsten war wohl als ich im strömenden Regen im Abiballkleid ohne Geldbeutel und Handy von meinem damaligen Freund und einem guten Kumpel an der Tankstelle vergessen wurde. Danach war das Kleid hinüber, das Make Up hin und die Frisur konnte man auch nicht mehr retten.

Die Auswertung fand in meiner Büchergruppe bei Facebook statt.

Ich gratuliere der Gewinnerin. Bitte sende mir deine Emailadresse!

Danke für Eure Beiträge. Ich hatte viel zu lachen.

Eure, Gisela







Montag, November 14, 2016

Meine Meinung zu "Die kleine Bäckerei am Strandweg" von Jenny Collan

Jenny Colgan studierte an der Universität von Edinburgh und arbeitete sechs Jahre lang im Gesundheitswesen, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete. In England ist sie seit mittlerweile gut zehn Jahren eine Bestseller-Autorin. Mit dem Marineingenieur Andrew hat Jenny Colgan drei Kinder und die mehr ...
Hier bekommt Ihr weitere Infos zum Buch. Ihr könnt dort auch Eure Reise nach Polbearne buchen. KLICK: PIPER-VERLAG

Zum Inhalt

Polly flüchtet nach einer großen Lebenskrise von Plymouth in das wenig beschauliche Polbearne in Cornwall. Die Beziehung zu ihrem Freund scheiterte, nachdem er Konkurs anmelden musste. Geld weg, Wohnung futsch, Beziehung kaputt!
Polly mietet ein Haus, das aussieht, als wenn eine Abrissbirne angebracht wäre. Nahe am Meer und kaum Tourismus. 
Bald schon hat sie zu den Fischern einen herzlichen Kontakt. Ihre Vermieterin Gillian Manse ist gleichzeitig die Besitzerin einer Bäckerei im Ort. Das Brot, welches sie herstellt, ist einfach nur geschmacklos.
Polly hat ein Faible für das Backen von Brot. 
Nachdem Polly das verkommene Häuschen einigermaßen auf Vordermann gebracht hat, lenkt sie sich mit Brot herstellen von ihren Sorgen ab. Ein köstlicher Duft weht die Küste entlang.
Ihrer Vermieterin ist Pollys Brot ein Dorn im Auge!

Meine Meinung

Polly ist mir sehr sympathisch. Trotz ihrer großen Pechsträhne fängt sie ganz von vorne an. Von einer luxuriösen Wohnung zu einer Bruchbude ist bestimmt nicht leicht. Doch, Polly und ihr Sinn für Humor, ebnen ihr den Weg zu einem Neuanfang.
Einen guten Draht hat sie zu einem Amerikaner, der Honig herstellt. Das Haus an einem Waldrand, in welchem er wohnt, erinnert Polly an ein Märchenhaus. Polly spürt, dass auch Huckle vor irgendwas davongelaufen ist.
Die Geschichte liest sich wie ein schöner Urlaub. Davon ist Polly jedoch erstmal weit entfernt. 
Die Einheimischen verstehen sie und Huckle nicht. Polbearne wurde von den meisten Bewohnern verlassen. Arbeit ist rar. Tourismus gibt es kaum. Das Leben auf der Insel ist ein einziger Überlebenskampf. 
Trotzdem spürt man die Liebe zur Insel zwischen den Zeilen. Man würde die Insel, die zeitweise vom Festland abgeschnitten ist, gerne selber erleben.
Man möchte von dem leckeren, frischgebackenen Brot kosten, welches Polly mit so viel Liebe bäckt. 
Dazu die verschiedensten Sorten Honig von Huckle.
Süß fand ich das Papageientaucherjunge, das mit einem verletzen Flügel bei Polly gestrandet ist. Polly wird vom Tierarzt gewarnt, keine enge Beziehung zu dem Tier aufzubauen. Sobald sein Flügel wieder gesund ist, muss er zu seinen Artgenossen. Und sie soll ihm keinen Namen geben.
Viele Dinge kommen ins Rollen, nachdem Gillian Manse einen Unfall hat.

Fazit

Cornwall, das Meer, der Duft von köstlichem Brot und ein Papageientaucher,  haben mich in eine märchenhafte Welt entführt. 
Abgeschnitten vom Rest der Welt! Manchmal träumt wohl jeder davon.
Der wunderbare Schreibstil und die sympathischen Protagonisten haben mir eine Reise ermöglicht, wie man sie in keinem Reisebüro angeboten bekommt. 
Ich durfte miterleben, wie Polly ihre Träume verwirklicht.
Die Geschichte zeigt, dass ein Mensch wie Gillian nicht immer so grimmig war.
Auch ein starker, großer Mann wie der Amerikaner, kann eine sehr sensible Seite haben.
Ich weiß zwar nicht, ob ein Papageientaucher wirklich zahm werden kann, aber ein bisschen Märchen darf in einem Roman schon dabei sein.

Ob der Perlentaucher wieder zurück zu seinen Artgenossen geflogen ist? Das verrate ich nicht. Nur soviel: >>Sie nannte ihn ...........<<

UNBEDINGT LESEN!

Danke Jenny Collan

Mein Dank geht an den PIPER-VERLAG