Donnerstag, Juni 22, 2017

TTT am Donnerstag, 22,06,2017


Heute mache ich wieder bei dieser Aktion mit. Die Steffi von Steffis Bücherbloggeria macht es möglich.

Heutige Frage: Nenne 10 Bücher, die mit einem "M" beginnen!



Ich wünsche Euch einen schönen Tag. Lasst es Euch gut gehen.

Mittwoch, Juni 21, 2017

Meine Meinung zu "Now-Du bestimmts, wer überlebt" von Stephan R. Meier



Klappentext: Ein Mann streunt durch dichte Wälder, immer auf der Flucht vor herannahenden Drohnen, die seinen Tod bedeuten können. Sein Name ist Spark. Noch vor Kurzem wurde sein Leben von dem intelligenten Algorithmus NOW geregelt, und Spark hatte alles: Gesundheit, Sex, Nahrung. Doch dann entdeckte er, was hinter dem Tod seines Vaters steckt. Wie gefährlich die Allmacht NOWs ist. Und dass die Frau, die er liebt, verstoßen wurde – dorthin, wo jeden Tag das nackte Überleben auf dem Spiel steht. Damit beginnt Sparks Kampf. Für die Zukunft der Welt. Für die Liebe seines Lebens.




Meine Meinung


Leider oftmals ziemlich langatmig.

Das erste was mir bei diesem Thriller durch den Kopf ging: Nichts ist unmöglich! Now ist ein Algorithmus, der den Menschen ein Leben ohne Krankheit, Habgier und Neid bescheren soll. Roboter übernehmen das Arbeiten. Nur wenige Menschen müssen noch Hand anlegen. Programmierer sind bei der Entstehung von Now sehr gefragt.
Das Meiste aus der Geschichte haben wir schon in anderen Dystopien gelesen. Die Menschheit wird von Drohnen überwacht. Das Internet speichert von allen Menschen die Daten und verwertet sie. Dystopie und nackte Realität paaren sich in diesem Thriller. Sie beschert Gänsehaut.
Mir waren die Beschreibungen der Computerinstallationen oftmals zuviel. Vielmehr haben mich die Schicksale der einzelnen Menschen interessiert- und berührt. Der Prolog beginnt mit Spark, der aus dem Paradies Eden vertrieben wurde. Das fand ich sehr spannend.Eden ist die von "NOW" entstandene Stadt. Dort gibt es nur schöne, gesunde und gentechnisch einwandfreie Menschen. Wer dort leben darf, gehört zu dem 1%, welches ein menschenwürdiges Leben führen darf. Was mit allen anderen passiert gleicht der Steinzeit. Die 99% müssen ohne Strom auskommen. Sie sind nichts weiter, als ein genetisches Abfallprodukt.Sparks Vater ist nach der Fertigstellung von "NOW" bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Der beste Freund seines Vaters war mit an der Entwicklung von Now beteiligt. Beide waren sich oftmals nicht einig. Spark glaubt nach seiner Vertreibung aus Eden nicht mehr daran, dass es sich damals um einen Autounfall handelte. Er versteht nicht, warum der Mann, der für ihn seit seinem 6. Lebensjahr wie ein Vater war, nun nach seinem Leben trachtet. Warum die Frau, die er liebt, vertrieben wurde.
Der Thriller wird in der 3. Person erzählt. Die verschiedenen Kapitel handeln abwechselnd vor- und nach der Erschaffung von Now. Der Schreibstil ist mitreißend. Das war auch gut so. Viele zähe Passagen haben meinen Lesefluß erheblich gestört. Das ist nicht die Schuld des Autors. Die vielen computertechnischen Beschreibungen gehören in diese Geschichte. Es geht um die Programmierung, einer besseren Welt. Leider war das beim Klappentext nicht so ersichtlich. Ich habe nicht damit gerechnet, dass dem Buch sehr viele Seiten für Programmierungen gewidmet sind. Ich war stellenweise überfordert. Anderseits waren die Schicksale der 99% sehr packend geschrieben.


Mein Fazit


Eine Welt, in der nur gentechnisch einwandfreie Menschen Daseinsberechtigung haben.Eine Welt, in der gleichzeitig wieder Steinzeit herrscht.Eine Welt, die wir genau so schon ein bisschen haben.
Dass das Internet gefährlich sein kann, wissen wir alle. Klassenunterschiede sind in unserer Zeit mehr als deutlich. Wir erleben bei Now eine Welt, bei der Politiker überflüssig werden.Wahnsinn und Intelligenz liegen nah beieinander. Das Unternehmen EUKARYON und seine Superhirne, erschaffen eine perfekte Welt. Wie im realen Leben auch, reicht ein vom Wahnsinn besessener Mensch, um aus dem Paradies die Hölle zu machen.
Bei diesem Buch bin ich hin- und her gerissen. Zur Hälfte konnte es mich fesseln.Stellenweise war ich nahe dran, den Thriller abzubrechen.
Trotz meiner Kritikpunkte ist Now ein lesenswertes Buch. Ein Buch, welches auch ein bisschen Angst schürt. Für Leser, die viel Wissen bei Computerinstallationen haben, dürfte diese Geschichte ein wahrer Leckerbissen sein.Das Ende fand ich etwas überstürzt. Ich hätte mehr Tiefe erwartet. Da wären mir intensive Schilderungen willkommen gewesen. Ich dachte mir, warum ist das nicht schon eher passiert?
Von mir trotzdem eine Empfehlung. Now ist keine 0815 Dystopie. Der Schreibstil klasse. Das Buch muss nur in die richtigen Hände gelangen.
Danke Stephan R. Meier

Mein Dank geht an den Penguin-Verlag für die Bereitstellung des Buches.

Weitere Infos bekommt Ihr hier: Penguin-Verlag



Stephan R. Meier, geboren 1958, hat in China, Frankreich, Italien, Spanien, Thailand und den USA gelebt, wo er jahrelang in der Tourismusbranche gearbeitet hat. In den 1990er-Jahren publizierte er zwei biografische Sachbücher, eines über den Terroristen Carlos, das andere über seinen Vater Richard Meier, der in den siebziger Jahren Leiter des Verfassungsschutzes war. NOW ist Stephan R. Meiers erster Roman.





Dienstag, Juni 20, 2017

Gemeinsam lesen, 20.06.2017



Gemeinsam lesen.
Nadja und Steffi von Schlunzenbücher machen es möglich. Hier gehts lang zu Schlunzenbücher
Es geht darum, jeden Dienstag über das aktuelle Buch Fragen zu beantworten.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du? 2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?


Ich nehme gerade an dieser Leserunde teil. Ich fange heute mit dem Buch an.



3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken, Gefühle, Zitate usw.)

Da ich heute erst mit dem Buch beginne, kann ich noch nichts dazu sagen.

4. Empfehle uns das Buch, das deiner Meinung nach jeder gelesen haben sollte (nur eins!) (Frage von Yvonne)

Diese Frage taucht immer wieder auf. Zumindest so ähnlich. Heute nenne ich aber ein anderes Buch, welches mich auch begeistern konnte. Normalerweise würde ich "Zwei Frauen" empfehlen. Das wird aber langsam langweilig. Ich hab es schon so oft empfohlen. Ich habe mich für "Den Mund voll ungesagter Dinge" entschieden, da mich dieses Buch 2017 bisher am meisten gepackt hat. Warum könnt Ihr nachlesen, wenn Ihr auf Rezi drückt.

Und Ihr so?

Montag, Juni 19, 2017

Montagsfrage, 19.06.2017



Zeit Buchfresserchen eine Frage zu beantworten.


Heutige Montagsfrage:


Gibt es manchmal Bücher, bei denen zu zögerst, sie zu lesen, obwohl du sie eigentlich unbedingt lesen willst?


Diese Frage fällt mir heute leicht. Ich lese gerade ein Buch, welches ich eigentlich sofort lesen wollte, und mich dann doch nicht gleich rangetraut habe. "Now-Du bestimmst, wer überlebt!" Die Thematik ist hochaktuell. Das Schlimme: Ich bin überzeugt, dass so was irgendwann passieren wird. Das Buch ist toll geschrieben; jedoch oftmals für mich sehr schwierig. Der Autor geht sehr ins Detail. Für meinen Geschmack stellenweise zuviel. Ich komme schleppend voran.


Klappentext:
Ein Mann streunt durch dichte Wälder, immer auf der Flucht vor herannahenden Drohnen, die seinen Tod bedeuten können. Sein Name ist Spark. Noch vor Kurzem wurde sein Leben von dem intelligenten Algorithmus NOW geregelt, und Spark hatte alles: Gesundheit, Sex, Nahrung. Doch dann entdeckte er, was hinter dem Tod seines Vaters steckt. Wie gefährlich die Allmacht NOWs ist. Und dass die Frau, die er liebt, verstoßen wurde – dorthin, wo jeden Tag das nackte Überleben auf dem Spiel steht. Damit beginnt Sparks Kampf. Für die Zukunft der Welt. Für die Liebe seines Lebens. 


Ich habe auch bei diesem Buch Startschwierigkeiten, da  "Meine geniale Freundin" sehr gehypt wird. Niemand hat den Autor zu Gesicht bekommen. Ich denke, dass ist eine ganz spezielle Werbung für das Buch. Die Meinungen über die Geschichte gehen weit auseinander. Das Buch polarisiert. Ab heute mache ich bei einer Leserunde mit. Endlich wird es vom SuB befreit. Ich bin gespannt, ob ich Now heute beenden werde.


                                
Ansonsten habe ich oft Startschwierigkeiten, wenn mir bei einem Autor ein Buch sehr gut gefallen hat. Der Nachfolger könnte mich enttäuschen.    

Tja, im Moment lese ich zwei harte Nüsse. Obwohl, bei der genialen Freundin weiß ich es ja noch gar nicht.


Und Ihr so?


Ich wünsche Euch eine schöne Woche. Lasst es Euch gut gehen.




Sonntag, Juni 18, 2017

Sonntags bei Gisela und Sonja. Wir bauen auch Euren SuB ab!



Die Sonja von Sonjas Bücherinfos und ich stellen jeden Sonntag 3 Bücher vor. Sonja wählt welches Buch ich lesen soll.Umgekehrt entscheide ich für Sonja.
Gerne dürft Ihr mitmachen. Wenn Ihr keinen Sonntagspartner habt, entscheiden wir für Euch!


Hier meine drei SuBis :-)


Klappentext:

Der eigene Vater ein Hochstapler – nach einer wahren Geschichte

Aufregend, wenn die Eltern auf der Flucht vor der Polizei ihre Kinder mitschleppen. Aber für die drei Geschwister verwandelt sich das Abenteuer bald in einen Albtraum. Ihre Odyssee führt sie quer durch Europa. Ein Roman wie ein Roadmovie.

»Familiengeschichten sind langweilig? Diese hier nicht.«
Hannoversche Allgemeine Zeitung, 01.03.2017
Eine ebenso tragische wie komische Familiengeschichte. Vater, Mutter und drei Kinder in der pfälzischen Provinz der Achtzigerjahre. Der Autoverkäufer Jürgen und seine Frau Jutta sind verschuldet, aber glücklich. Als auf einmal das »große Geld« da ist, wandert die Familie fluchtartig nach Südfrankreich aus. Dort leben vor allem die drei Geschwister wie im Paradies, doch die Eltern benehmen sich immer seltsamer – bis ein Zufall enthüllt, dass der Vater ein Hochstapler ist. Er hat das Geld unterschlagen und bereits aufgebraucht, als sich die Schlinge enger zieht. Im letzten Moment flieht die Familie vor dem Zugriff der Behörden und die Jagd durch Europa geht weiter. Es ist ein freier Fall auf Kosten der Kinder, bis es unweigerlich zum Aufprall kommt …

Stimmen zum Buch

»Sehr gut hält Frank die Balance zwischen Komik und Ernsthaftigkeit bis schließlich im letzten Drittel sehr klar wird, das hier gar nichts mehr lustig und spielerisch ist. Ein tolles Debüt!«
Frank Menden, Stories!Die Buchhandlung, Hamburg 


Klappentext:Franzi hat drei Kinder und eine Affäre mit ihrem Exmann Michael. Zusammenleben können die beiden nicht mehr, so ganz aufeinander verzichten aber auch nicht. Und das muss ja niemand wissen. Was Franzi hingegen nicht weiß: wer ihr leiblicher Vater ist. Franzis Mutter hat in den siebziger Jahren Villen im Grunewald ausgeraubt. Und bei ihrem letzten Streifzug ein sehr wertvolles Gemälde mitgehen lassen — das jedoch bei ihrem Geliebten blieb. Zufällig findet sie heraus, dass Franzis Vater nun offenbar ganz in der Nähe lebt. Schlimmer noch: Franzi arbeitet für ihn. Und hat keine Ahnung, wer ihr Chef wirklich ist.
Klappentext:Wenn dir das Wasser bis zum Hals steht, solltest du besser nicht den Kopf hängen lassen Party, Spaß und Freiheit – das ist für Marie das Allerwichtigste, und sie liebt ihr sorgenfreies Dasein. Das ändert sich jedoch schlagartig, als ihre Schwester Christine schwer erkrankt und sie darum bittet, sich während der Behandlung um ihre Kinder zu kümmern. Und nicht nur das – Marie soll auch noch Christines Posten in der familieneigenen Werft für Segelboote übernehmen. Darauf hat Marie ja mal so...


Liebe Sonja. Ich hab da schon so einen Verdacht, welches Buch du aussuchen wirst. Solltest du keine Zeit haben, Manuela ... auch bei dir habe ich einen Verdacht. Ich bin gespannt!

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag. Lasst es Euch gut gehen.

Samstag, Juni 17, 2017

Meine Meinung zu "Selkie" von Antonia Neumayer


Als Kate im Hafen ihrer kleinen Heimatinsel im Orkney-Archipel die drei Fremden das erste Mal sieht, weiß sie, dass es Ärger geben wird. Die Männer sind gekommen, um ihren älteren Bruder Gabe mitzunehmen. Doch wohin und warum, das verraten sie nicht. Und das ist völlig inakzeptabel, findet Kate. Heimlich schleicht sie sich auf den Kutter der Fremden, um Gabe zu retten. Doch dann taucht der geheimnisvolle Ian an Bord auf, ein Schuss fällt. Und plötzlich springt Kate an Ians Seite in die eiskalte Nordsee. Mitten hinein in ein Abenteuer, das alles, was sie bisher über ihre Familie und ihre Inselwelt wusste, ins Wanken bringt …

Hier bekommt Ihr weitere Infos zum Buch! Heyne-Verlag oder bücher.de



                                          Zum Inhalt

Kate führt ein beschauliches Leben auf der Insel  im Orkney-Archipel. Schafe hüten und Autos reparieren macht ihr großen Spaß. Zu ihrem Bruder Gabriel (Gabe) hat sie eine große Verbundenheit. Ihre Mutter hat die Familie verlassen, als sie noch kleine Kinder waren. Ihr Vater kann den Verlust auch nach Jahren nicht verkraften. Er spricht dem Alkohol stark zu. Kate und Gabe müssen mit ansehen, wie der Vater immer mehr zerfällt.
Eines Tages kommen 3 Männer in Uniformen, die Saighdear, um Gabe zu holen. Kate erhält keine Antwort auf ihre Fragen. Auch Gabe hält sich bedeckt. Kate sieht die Panik in den Augen ihres Bruders. Sie will ihn um jeden Preis retten. Sie fährt als blinder Passagier auf dem Kutter mit, der Gabe in ein anderes Leben bringt. 
Der geheimnisvolle Ian schleicht auf den Kutter und rettet Kate, nachdem an Bord eine Schießerei los geht. Sie springt mit Ian in die eiskalte Nordsee.


                                                             Meine Meinung


Kate konnte ich von Anfang an gut leiden. Ihren Mut habe ich bewundert. Ich finde, da gehört schon was dazu, als blinder Passagier auf einem Kutter in einem verdeckten Beiboot mitzufahren. Noch dazu mit einer Besatzung, die aus dubiosen Männern besteht; welche Uniformen trugen, die gut zu einem Theaterstück gepasst hätten. 
Alaric und Ian wusste ich lange Zeit nicht richtig einzuordnen. Beide konnten Kate von ihrer Wahrheit überzeugen. Beide retteten ihr immer wieder das Leben. Ihrem Bruder waren sie gut zugetan. Alaric strahlte jedoch keine Wärme aus. Kate schaffte es, dass Alaric ein bisschen mehr Menschlichkeit zeigte. Kate stand stets im Zwiespalt, wem sie wirklich trauen konnte. 
Kate wusste nicht welches Geheimnis dazu beitrug, dass sich die Mannschaft von Alaric und Ians Leute nicht einig waren. 
Bei Gabe war sich Kate nicht mehr sicher, ob er überhaupt gerettet werden wollte. 
Selkies sind Wesen aus der schottischen Mythologie. Kate konnte sich noch dunkel daran erinnern, dass ihnen ihre Mutter immer Geschichten von den Robben erzählte. In den Märchen waren die Selkies aber keine bösen Ungeheuer. In dieser Geschichte schon! 
Während die Saighdears immer wieder versuchten, die Selkies zu bekämpfen, setzten Ian und seine Leute alles daran, genau dies zu verhindern.
Kate kam sich stellenweise vor, wie in einem schlechten Film! Fabelwesen bekämpfen? Geht´s noch?

                                                            Mein Fazit

Ich wusste lange Zeit nicht, welches Geheimnis diese Menschen verbargen, die nicht von dieser Welt zu sein schienen. Den Schreibstil fand ich angenehm ruhig; was der Spannung in keinster Weise geschadet hatte. Der spannende Prolog konnte meine Neugierde wecken. Über 500 Seiten verbrachte ich in einer Welt mit Fabelwesen. Ich befand mich oftmals in- und unter dem Wasser. Eisige Kälte war stets spürbar, die jedoch nicht immer Wasser, Wind und Wellen geschuldet war. Die Protagonisten kamen authentisch rüber. Besonders Ian konnte mich für sich einnehmen. Ihm vertraute ich von Anfang an. Ich war sehr gespannt, ob ich mit meiner Meinung richtig lag. Mir ging es wie der 17 jährigen Kate. Ständig war ich hin- und her gerissen. 
Das Setting verleihte der Story den richtigen Rahmen. Kaltes Nordseewasser, ein geheimnisvoller Leuchtturm, ein Ford und rätselhafte Menschen. Ein Geheimnis, welches seinen Ursprung in der Nordsee zu haben schien. Fabelwesen, die den Weg aus Märchenbüchern geschafft haben sollen. 
Eine Fantasy-Geschichte die mich stellenweise mitzittern lies. Besonders ziemlich am Ende, wurden meine Fingernägel arg strapaziert. 
Ob mir das Ende gefallen hat? Welches Ende? Da kommt doch noch was! Habe ich Recht?
War da nicht auch so was wie Liebe in Sicht?

Ich bin beeindruckt, welches tolle Debüt die junge Autorin da hingelegt hat! Das Buch wandert in das Regal meiner Lieblingsbücher. 

Danke Antonia Neumayer.

Mein Dank geht an bücher.de für die Bereitstellung des Rezensionexemplars.







Giselas Samstagsfragen, 17.06.2017.


Heute habe ich wieder eine Frage/n an Euch!
Gerne dürft Ihr bei dieser Aktion mitmachen und den Banner benutzen. In den Kommentaren könnt Ihr Euren Link hinterlassen.

Heutige Frage/n: Im Moment haben wir sehr schönes Sommerwetter. Lest Ihr in dieser Zeit genauso viele Bücher wie immer? Wo am liebsten? Betreibt Ihr Sport, Sommer wie Winter?

Ich lese im Moment genauso viele Bücher wie immer. Aquajoggen und radeln gehören im Sommer zu meinen Sportarten. Bei schlechtem Wetter versuche ich wenigsten zwei mal die Woche ins Fitness zu gehen. Da lese ich dann 1 Stunde auf dem Crosstrainer oder Rad.
Oft sitze ich auch auf dem Balkon. Da lese ich übrigens am meisten. Aber, nur an den Wochenenden. Unter der Woche ist es mir zu laut. Stets schneidet irgendwer Hecken oder mäht den Rasen. 
Im Schwimmbad suche ich mir ein schattiges Plätzchen und mache es mir auf dem Liegestuhl bequem. Das am liebsten unter der Woche, da am Wochenende dort der Wolf steppt. Zur Ferienzeit versuche ich morgens nach der Arbeit ins Stadtbad zu gehen.

Wie ist das bei Euch?

Habt ein schönes Wochenende. Lasst es Euch gut gehen.


Quelle: Influenza-bookosa

Donnerstag, Juni 15, 2017

Vorankündigung zur Leserunde "Meine geniale Freundin" von Elena Ferrante. Beginn: 19,06,2017


Die Einladung zur Leserunde kommt mir sehr gelegen; hat mir doch mein Buchhändler die Geschichte sehr ans Herz gelegt. Ja, und mit mir kann man reden. :-))))
Danke liebe Mademoiselle Cake.
Ich freue mich auf einen gemeinsamen Austausch.

Die Leserunde beginnt am 19.06.2017! Macht mit! Wir freuen uns auf  Euch!

Klappentext vom Verlag

Sie könnten unterschiedlicher kaum sein und sind doch unzertrennlich, Lila und Elena, schon als junge Mädchen beste Freundinnen. Und sie werden es ihr ganzes Leben lang bleiben, über sechs Jahrzehnte hinweg, bis die eine spurlos verschwindet und die andere auf alles Gemeinsame zurückblickt, um hinter das Rätsel dieses Verschwindens zu kommen.

Im Neapel der fünfziger Jahre wachsen sie auf, in einem armen, überbordenden, volkstümlichen Viertel, derbes Fluchen auf den Straßen, Familien, die sich seit Generationen befehden, das Silvesterfeuerwerk artet in eine Schießerei aus. Hier gehen sie in die Schule, die unangepasste, draufgängerische Schustertochter Lila und die schüchterne, beflissene Elena, Tochter eines Pförtners, beide darum wetteifernd, besser zu sein als die andere. Bis Lilas Vater seine noch junge Tochter zwingt, dauerhaft in der Schusterei mitzuarbeiten, und Elena mit dem bohrenden Verdacht zurückbleibt, eine Gelegenheit zu nutzen, die eigentlich ihrer Freundin zugestanden hätte.

Ihre Wege trennen sich, die eine geht fort und studiert und wird Schriftstellerin, die andere wird Neapel nie verlassen, und trotzdem bleiben Elena und Lila sich nahe, sie begleiten einander durch erste Liebesaffären, Ehen, die Erfahrung von Mutterschaft, durch Jahre der Arbeit und Episoden politischer Bewusstwerdung, zwei eigensinnige, unnachgiebige Frauen, die sich nicht zuletzt gegen die Zumutungen einer brutalen, von Männern beherrschten Welt behaupten müssen.

Sie bleiben einander nahe, aber es ist stets eine zwiespältige Nähe: aus Befremden und Zuneigung, aus Rivalität und Innigkeit, aus Missgunst und etwas, das größer und stiller ist als Lieben. Liegt hier das Geheimnis von Lilas Verschwinden?


Ablauf

Es gibt keinen Zeitraum, in dem das Buch gelesen werden muss. Jeder liest so schnell er mag und kommentiert, wann immer er möchte.

Man kann auch noch später einsteigen. Und man benötigt keinen Blog oder eine Seite, auf der man rezensiert. Nur das Buch - in welcher Form auch immer - ist vonnöten.

Spoiler sind erlaubt, denn jeder, der hier in den Kommentaren mitliest, sollte sich denken können, dass wir uns über das Buch, den Inhalt und alles, was dazugehört, unterhalten.


Einteilung

Abschnitt 1: Prolog
Abschnitt 2: Kindheit
Abschnitt 3: Frühe Jugend - Kapitel 1 bis 20
Abschnitt 4: Frühe Jugend - Kapitel 21 bis 40
Abschnitt 5: Frühe Jugend - Kapitel 41 bis Schluss


Teilnehmer

Sabine von Buchmomente
Jane von Mademoiselle Cake
und meine Wenigkeit.


TTT am Donnerstag, 15.06.2107. Welche 10 Bücher habt Ihr abgebrochen?


Heute mache ich wieder bei dieser Aktion mit. Die Steffi von Steffis Bücherbloggeria macht es möglich.

Heutige Frage: 10 Bücher, die du abgebrochen hast!


Ich  habe bestimmt, im Laufe meines Lebens, mehrere Bücher abgebrochen. Da ich früher noch keine Rezensionen geschrieben habe, sind sie mir nicht in Erinnerung geblieben. Drei Bücher kann ich nennen. Eins davon habe ich später doch noch gelesen und war dann sogar begeistert davon. Eins möchte ich irgendwann noch mal probieren, da ich die Bücher der Autorin sehr schätze. 




Die Bernsteiburg habe ich abgebrochen. Ich bin einfach nicht in die Geschichte hineingekommen. Da ich Bücher von Friederike Schmöe sehr gerne mag, werde ich es mit diesem Buch nochmal versuchen. Manchmal ist es einfach nur für den Moment das falsche Buch. Vor meiner Bloggerzeit habe ich schon Bücher der Autorin gelesen und fand sie alle klasse.




Dieses Buch habe ich abgebrochen und ein paar Monate später gelesen. Ich war begeistert. Es war einfach damals das falsche Buch zur falschen Zeit.



Rezi



Dieses Buch  hat meinen Geschmack absolut nicht getroffen. Das hat aber nichts zu sagen. Geschmäcker sind nun mal verschieden. Ich habe es auch ein zweites mal versucht. Ist leider nicht meins. Tut mir leid Dirk. 

Mir tut es immer leid, wenn ich über ein Buch nichts Gutes schreiben kann. Aber, alles kann mir ja nicht gefallen. Ich wähle Bücher sorgsam aus. Somit habe ich meist Glück mit meinen Büchern. Das macht mich auch so richtig glücklich.

Und Ihr so?

Ich wünsche Euch einen schönen Feiertag.
Bei allen, die keinen Feiertag haben, wünsche ich einen schnellen Feierabend.

Lasst es Euch gut gehen!







Ein kleines Interview mit der Autorin Franka Bloom von "Anfang 40-Ende offen"!




Heute darf ich Euch die Autorin Franka Bloom vorstellen. Franka hat ein Buch geschrieben, welches die Lachmuskeln strapaziert und dennoch zum Nachdenken anregt. "Anfang 40-Ende offen" konfrontiert uns Frauen mit Wechseljahren und den damit verbunden Nebenwirkungen. 
Auch jüngere Leserinnen kommen voll auf ihre Kosten!

Liebe Franka, möchtest du dich bitte mal vorstellen?

Fotografin Dagmar Morath
Sehr gerne. Als Franka Bloom habe ich dieses Jahr meinen ersten Roman veröffentlicht, was mir großen Spaß gemacht hat, zumal das Feedback überwiegend positiv ist, und ich offenbar viele Frauen mit der Geschichte von Vera Odermann gut unterhalten habe. Das freut mich riesig!
Eigentlich komme ich vom Drehbuchschreiben und bin dort bislang eher im Krimi-Genre unterwegs gewesen. Ich bin 47 Jahre alt und eine echte Revier-Blume, komme also aus dem tiefsten Ruhrgebiet.

1. Wie bist du auf die Idee des Buches gekommen?

Durch Selbstreflexion und Beobachtungen in meinem Freundes- und Bekanntenkreis. Wenn die Kinder älter werden, verschiebt sich der Fokus und  wir Frauen nehmen uns wieder mehr wahr. Auch in den Medien werden Frauen Ü40 seit einiger Zeit stärker thematisiert. Klar, wir sind ja auch eine starke und selbstbewusste Zielgruppe. Aber wofür eigentlich? Und für wen? Heutzutage ist es schwierig uns zu definieren, sofern das überhaupt notwendig und möglich ist. Wir müssen in so viele Schubladen passen: tolle Mutter, erfolgreich im Berufsleben, verständnisvolle Partnerin, sportlich, gesund, bewusst im Umgang mit Körper, Geist und Seele, witzig, spritzig, engagiert, modisch, jung und was weiß ich nicht… Klar, will und kann man das nicht alles sein, muss man auch nicht, aber für viele Frauen ist es  dann schwierig, wieder zu sich selbst zu finden. Am liebsten möchten wir unabhängig sein, um unser Ding zu machen, um zu uns zu finden und herauszufinden: Wo stehe ich? Wer bin ich? Und was will ich noch? Leider stehen uns dabei häufig Unsicherheiten, Hormone und ein ständiges Konkurrenzdenken im Wege.

2. Kannst du dich mit der Protagonistin Vera identifizieren?

Schon, sonst hätte ich sie nicht so schreiben können, aber nicht ausschließlich.  Die Figur ist eine Mischung aus vielen Charakteren, Eigenschaften, Beobachtungen und Wahrnehmungen unterschiedlicher Frauen, denen ich begegnet bin oder über die ich etwas erfahren habe.

3. Was hältst du von dem Schönheitswahn, dem wir Frauen ausgesetzt sind?

Ich weiß gar nicht, ob wir dem unausweichlich ausgesetzt sind. Es ist eine Frage der Selbstwahrnehmung, wie und ob ich mich dem aussetze. Schönheit ist ja per sé nichts Negatives. Schönheitsideale gibt es seit Jahrtausenden. Nichts spricht dagegen, sich äußerlich zu optimieren, wenn es sich gut anfühlt. Niemand MUSS einem Wahn folgen. Wichtig ist, dass wir Frauen ein gesundes Selbstbewusstsein haben. Sich seiner selbst bewusst sein, ohne es von außen gesagt zu bekommen. Schwierig, aber dafür haben unsere Mütter und Großmütter gekämpft.

4. Bist du der Meinung, dass würdevolles Altern aus der Mode gekommen ist?

Da stellt sich mir erstmal die Frage: Was ist denn würdevolles Altern? Sind unsere Mütter würdevoller gealtert, weil sie keine Anti-Falten-Cremes genommen und ihre grauen Haare nicht gefärbt haben?  Das entscheidet jede für sich ganz individuell. Der Mensch fürchtet den Tod. Das Altern bringt uns aber leider dem Tod stets näher. Da scheint es nur normal zu sein, so lange wie möglich jung bleiben zu wollen, um körperlich und geistig unversehrt zu bleiben. Denn mal ehrlich: Ein Blick in die Pflegeheime hinterlässt keinen würdevollen Eindruck.

5. Mich persönlich nervt es, wenn  Mütter auf jung machen wollen, sich anziehen und benehmen wie die eigene Tochter. Wie ist deine Meinung dazu?

Ja, mich nervt das zum Teil auch. Es wirkt manchmal etwas verzweifelt. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass wir Ü40er tatsächlich jünger sind als die Generationen vor uns und der Abstand zwischen Eltern und Kindern daher gar nicht so groß scheint. Damit meine ich natürlich nicht das wahre Alter, sondern das gefühlte. Außerdem nervt mich auch, dass meine Töchter meine Musik hören und meine Klamotten tragen. Da überschneidet sich durch die Trends auch ganz viel. Ich trage zum Beispiel seit meinem 16. Lebensjahr Sneaker von Converse und Adidas. Ununterbrochen. Das Gute ist: Ich kann mit meinen Töchtern tauschen. Das Doofe ist: Ich muss mit meinen Töchtern teilen :-)

6. Falten werden weggespritzt- oder operiert. Diäten sollen einer Frau wieder die Figur eines jungen Mädchens bescheren. Bleiben da die wahren Vorzüge, die jedes Alter hat, nicht auf der Strecke? Willst du genau "Das" mit deiner Geschichte verdeutlichen?

Die wahren Vorzüge von Frauen ab einem gewissen Alter und einer gewissen Reife bleiben tatsächlich durch die vielen Oberflächlichkeiten, die uns so verunsichern und ablenken, auf der Strecke. Das stimmt absolut. Daher ist es wichtig, dass wir herausfinden, wer wir sind und was WIR wollen - nicht unsere Kinder, nicht unsere Partner, Kollegen, Chefs,  Nachbarn, die Werbung oder Heidi Klum. Im Laufe eines Lebens schleppt man jede Menge Altlasten mit sich herum, die man auch mal aus ausmisten muss. Mit Ü40 ist es, wie aus einem Dornröschenschlaf zu erwachen. Plötzlich sind da Speckpolster und Falten und unschöne Erfahrungen. Aber um innere Reife und Gelassenheit zu zeigen, sollte ich nicht nur lernen, damit umzugehen, sondern alles, was mir schlechte Laune macht, auch zu vermeiden. Das kann sowohl Kniespeck sein, aber auch bestimmte Menschen oder Situationen. Die Zeit ist zu kostbar für alles, was uns runterzieht.

7. Vera weiß eigentlich gar nicht was sie will. Hast du in deinem Bekannten- Freundeskreis solche Frauen um dich?

Klar! Man muss sich nur umschauen. Wenn die Kinder erwachsen werden, eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten in allen Bereichen des Lebens, und ganz viele neue Fragen kommen auf: Will ich nochmal Karriere machen oder will ich weniger arbeiten? Will ich mich endlich verwirklichen, meinen Traum leben? Will ich mich von meinem Partner trennen oder mit ihm neu anfangen? Will ich endlich promovieren oder doch noch in die Entwicklungshilfe gehen? Will ich ein Buch schreiben oder beruflich umsatteln? Will ich  auswandern oder nur in eine andere Stadt ziehen? Ein Haus kaufen oder in eine Kommune ziehen? Sind die Kinder auf dem Sprung, werden ungeahnte Energien frei.
Bei Vera kommt hinzu, dass sie mit 46 Jahren ungewollt schwanger wird, was alle ihre Pläne durcheinander wirbelt. Da wäre ich auch hin- und hergerissen.

8. Was stört- und was magst du an anderen Menschen?

Diese Frage ist zu universell. Ich finde erstmal jeden Menschen interessant, weil hinter jedem eine individuelle Geschichte steckt. Und ob mich etwas an jemandem stört, hängt auch von meiner Tagesform ab. Da kann der Andere dann oft gar nichts dafür, wenn er mir auf den Keks geht. Oftmals gehe ich mir selbst am meisten auf den Keks - besonders einmal im Monat ;-)

9. Kannst du dich noch an deine erste große Liebe erinnern?

Oh ja! Aber der Genießer schweigt.

10. Welche Probleme siehst du darin, wenn ältere Frauen wesentlich jüngere Männer lieben?

Keins, wenn zwischen den beiden alles klar ist und geredet wird - vor allem über Ängste und Erwartungen.

11. Wie ist deine Meinung zu unserem aktuellen Flüchtlingsproblem? Könntest du dir vorstellen darüber einen Roman zu schreiben? Besonders über betroffene Frauen?

Wir sind eines der reichsten Länder weltweit, in das auch ich vermutlich flüchten wollen würde, wäre ich selbst von Hunger, Armut, Terror oder Krieg bedroht. Und wir befinden uns in einer sehr komfortablem wirtschaftlichen Gesamtsituation momentan. Ich sehe internationale und nationale Flüchtlingshilfe als selbstverständlich an.
Da ich ursprünglich Journalistin bin, kann ich mir eher vorstellen dokumentarisch darüber zu berichten und zu schreiben, aber nicht in Romanform. Ganz ausschließen würde ich es aber nicht.

12. Jeder Mensch hatte irgendwann mal ein peinliches Erlebnis. Welches war deins?

Weil es so peinlich ist, werde ich mich hüten, es zu erzählen.

13. Hattest du schon viele Kontakte, mit Frauen aus anderen Ländern? Wenn ja, worin unterscheiden sie sich von deutschen Frauen?

Im Studium, auf Reisen, aber auch im Bekannten- und Freundeskreis habe ich bislang viele Frauen aus unterschiedlichen Nationen getroffen. Inwieweit wir uns unterschieden hängt natürlich auch vom Kulturkreis ab, aus dem wir stammen, und wie wir sozialisiert und gesellschaftlich geprägt sind. Das macht es eben auch so spannend. Im Großen und Ganzen gibt es sehr viele Überschneidungen. Am Ende ist nur wichtig, ob man sich mag, ob die Chemie stimmt, und dass wir respektvoll miteinander umgehen und im besten Fall gemeinsam lachen.

14. Welche Wünsche hast du für die Zukunft?

Glück in jeder Beziehung. Nicht sehr bescheiden, ich weiß. .

15. Nun gelangen wir zur letzten Frage.  Arbeitest du an einem neuen Roman?

Ja, und es geht wieder um eine Frau, die mit Mitte 40 komplett umdenken muss.

Danke liebe Franka.

Ich für meinen Teil betrachte Kniespeck nun mit anderen Augen. :-)  Hier der Link zu meiner Besprechung:
Rezi



Lesung auf der LBM