Dienstag, Februar 21, 2017

Meine Meinung zu "Kuckucksnest" von Hera Lind

Die Zwillinge Sonja und Senta fallen aus allen Wolken, als sie erfahren, dass sie beide unfruchtbar sind. Doch dank ihrer Männer stehen sie den endlosen Adoptionsmarathon durch, und so finden nach und nach zehn Kinder zu ihnen. Jedes hat einen anderen erschütternden Hintergrund – traumatisierte Kinderseelen, die Halt und Liebe brauchen. Die Zwillinge öffnen Haus und Herz, lieben bedingungslos und gründen eine turbulente Großfamilie, die stark genug ist, alle zehn Kinder aufzufangen …


Hier könnt Ihr das Kuckucksnest besuchen! Macht es! Ihr werdet es nicht bereuen.


Meine Meinung

Hera Lind konnte mich mit dieser warmherzigen, wahren Geschichte überzeugen. Die Thematik ist ernst; jedoch hat die Autorin der Geschichte gekonnt ihren Stempel aufgedrückt. Der Wortwitz von Hera ist einfach unschlagbar. Namen, die sie den Protagonisten verpasst hat, werden wir wahrscheinlich vergeblich im Telefonbuch suchen. Trotz des humorvollen Schreibstil ist die nötige Ernsthaftigkeit gegeben. 

Sonja und Senta verdienen allen Respekt der Welt. Beide mussten lernen,  mit ihrer Unfruchtbarkeit klar zu kommen.
Beide haben jedoch Männer, die wie ein Fels in der Brandung anmuten. 
Sonja und Paul haben als erstes Glück mit einer Adoption. Frau "Hohlweide-Dellbrück!" vom Jugendamt vermittelt ihnen den kleinen Normen. Er wird umgetauft zu Moritz. Er ist das erste von 10 Kindern, welches bei den Schwestern und ihren Männern ein harmonisches Zuhause findet.

Sehr ausführlich werden die Ängste und Hoffnungen aufgeführt, die eine Adoption mit sich bringt. Hoffnungen, die der Schwangerschaftstest nicht erfüllen konnte, werden nun in seiner vollen Gänze auf Adoptionswünsche projiziert. 

Senta und Markus erstes Adoptivkind ist ein kleines Mädchen, welches den Namen Felicitas von ihnen bekommt.
Sentas Ehe mit dem Musiker Markus geht in die Brüche. In dem geschiedenen Steffen findet sie einen neuen Ehemann, der mit ihr am gleichen Strang zieht.

Wie begleiten die beiden Familien zu den Ämtern. Wir erleben ihre Hoffnungen und Ängste mit.
Wir sehen 10 Kinder aufwachsen, von denen jedes ein traumatisches Erlebnis aus frühester Kindheit in sich trägt.

Ich musste die beiden Familien um ihre Geduld beneiden. Wartezeiten auf eine Adoption und die dazugehörigen Besuche vom Amt im trauten Heim, gehören zum Standard. 
Kleine Kinder- kleine Sorgen. Große Kinder- große Sorgen.
Dieser Ausspruch findet in dieser Geschichte besondere Gültigkeit.

Jedes Kind hat seine Erbanlagen. Man weiß nie, was ein adoptiertes Kind in sich trägt.
Sonja und Senta halten zusammen wie Pech und Schwefel. Nehmen ihre Kinder an, wie sie sind. 
Beide ermöglichen ihren Kindern, Kontakt mit den leiblichen Eltern aufzunehmen. Die Kinder haben ein Recht, ihre wahren Wurzeln kennen zu lernen. Den Zwillingsschwestern ist keine Mühe zu groß, ihren Schützlingen das zu ermöglichen. 

Fazit

Mama. wer sind denn eigentlich meine richtigen Eltern?
Diese Frage wird in diesem Buch mit viel Liebe und Aufrichtigkeit behandelt.
Ich kenne eine Frau, der man Informationen auf ihre Herkunft verweigern wollte. Die Auswirkungen waren alles andere als positiv.

Mit viel Herzblut hat sich Hera dem Thema Kinderlosigkeit und Adoption gewidmet. Dies stets mit einem lachenden- und einem weinenden Auge. 


Für mich ist das Kuckucksnest ein Buch, welches jedes Ehepaar lesen sollte, das ein Kind adoptieren will. Es handelt sich hier um keinen seichten Roman! Hier haben zwei Frauen ihr Herz geöffnet. Hier haben zwei Frauen positive- sowie negative Erfahrungen mit uns geteilt.
Für die einen wird diese Geschichte ein Roman sein. Eine Geschichte die emotional und sehr humorvoll ist.
Für die anderen könnte es sogar ein Ratgeber sein. Ein Ratgeber der mit Liebe und viel Erfahrung geschrieben wurde.

Ich liebe die Geschichten von Hera Lind. Ein Mann für jede Tonart war mein erstes Buch von ihr! Ich mag die Frau.

Danke Sonja und Senta

Danke, liebe Hera Lind

Ich bedanke mich beim Diana-Verlag für die Bereitstellung des Buches.




Gemeinsam lesen, 21.02.2017



Heute gibt es wieder einen Beitrag zu Gemeinsam lesen.
Nadja und Steffi von Schlunzenbücher machen es möglich. Hier gehts lang zu Schlunzenbücher
Es geht darum, jeden Dienstag über das aktuelle Buch Fragen zu beantworten.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du? 2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?



Seite 179. Erster Satz: >>Mach es dir bequem<<, sagte Alex 

Info zum Buch

Ein Wohlfühlroman für alle Liebhaber von Briefen und Büchern und ein Liebesroman der ganz besonderen Art von der spanischen Autorin Ángeles Doñate.
Im kleinen spanischen Dorf Porvenir soll die Postfiliale geschlossen werden. Der Postbotin Sara wird ein Job in der Stadt angeboten – fern von ihrer Heimat und den Menschen, die sie liebt. Das aber kann Saras Nachbarin, die 80-jährige Rosa, keinesfalls zulassen: Briefe müssen her, also beginnt sie zu schreiben und bittet den Empfänger, dasselbe zu tun. Schon bald reicht eine Briefkette durch ganz Porvenir, enthüllt Schicksale und Leidenschaften – und füllt die Postfiliale. 
Eine neue Chance für Sara - und eine neue Liebe?




3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken, Gefühle, Zitate usw.)

Die Idee hinter der Geschichte finde ich sehr originell. Die Charaktere sind liebenswürdig. Der Schreibstil ist wunderschön.
Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass durch diese Aktion das Postamt bestehen bleibt, aber wir werden sehen.
Die Briefe gleichen eigentlich mehr Biografien. In jedem steckt sehr viel Herzschmerz.
Bisher gefällt mir die Geschichte sehr. Ich bin gespannt, wo sie mich hinführen wird.

4. Karneval steht vor der Tür - yay oder nay? Feiern oder lesen? :)


Lesen! Ich bin kein Faschingsgegner, aber mich zieht es auch nicht mehr hin. Ich habe früher viele Faschinge gefeiert. Nun ist mir ein Buch lieber.

Wie ist das bei Euch? Feiert ihr gerne Fasching?

An alle die Fasching feiern: Viel Spaß!


Montag, Februar 20, 2017

Montagsfrage, 20.02.2017



Heute mache ich wieder bei der Montagsfrage mit.  Buchfresserchen stellt heute diese Frage: 

Montagsfrage: Gibt es ein Zitat aus einem Buch, dass dir in letzter Zeit (oder überhaupt) im Gedächtnis geblieben ist?



Es gibt eigentlich sehr viele Zitate, die ich gut fand. Da ich sie nie aufschreibe, vergesse ich sie sehr schnell. Das sollte ich eigentlich mal ändern. Ich werde mir ein Büchlein zulegen, in denen ich die Zitate, die mir besonders gefallen, festhalten werde.




Ein Zitat aus diesem Buch finde ich besonders gut: >>Eine Hochzeit muss den beiden Familien gefallen und nicht unbedingt dem Brautpaar!<< 
Leider ist es wirklich meistens so. Brautpaare feiern meist so, wie es die Familie von ihnen erwartet. Dabei sollte doch den schhönsten Tag im Leben das Brautpaar gestalten, wie es will. Was meint Ihr dazu?

Welches Zitat ist Euch im Gedächtnis geblieben?

Ich wünsche Euch eine schöne Woche. Bis morgen, zum Gemeinsam lesen :-)





Sonntag, Februar 19, 2017

Leserunde bei Elkes Literaturwolke: Der schönste Grund, Briefe zu schreiben von Ángeles Donate



Heute startet die Lesrunde  zu "Der schönste Grund, Briefe zu schreiben" bei Elkes Literaurwolke!
Connys Bücherwelt und meine Wenigkeit sind mit dabei.

Es handelt sich um eine lockere Leserunde. Es gibt kein Zeitlimit. Die Leserunden mit Elke und Conny sind stets lustig.

Wer Lust hat, einfach mitmachen. Jeder ist herzlich willkommen.

Samstag, Februar 18, 2017

Freitagsfragen bei Frau Wölkchen



Heute möchte ich mal wieder bei Wölkchens Freitags Fragen mitmachen:

                   Buchfrage                                          

1 . In welchem Format bevorzugst du deine Bücher?

Ich liebe gebundene Ausgaben. Sie machen einfach mehr her. Es gibt allerdings mittlerweile Taschenbücher, die mit den gebundenen Ausgaben fast mithalten können.

                    Private Frage




2. Du bist auf eine Kostümparty eingeladen, als was verkleidest du dich und warum?

Ich verkleide mich eigentlich nicht mehr. Früher war ich gerne auf dem Pyjamaball. War praktisch, wenn man total müde heimgekommen ist :-)))))


Und Ihr so?

  

Freitag, Februar 17, 2017

Freitagsfüller, 17.02.2017

Heute mache ich mal wieder beim Freitagsfüller von Scrap-Impulse mit!






1.  Wir könnten mal wieder ins Kino gehen.
2. Ich trage nie Strumpfhosen.
3.  Ich habe gerätselt und gerätselt. Dann habe mich entschieden. Es gibt heute Fisch!
4.  Manchmal ist man ein wenig ignorant .
5.  Heute ist Friseurbesuch angesagt .
6. Sushi wird heute mein Snack am Abend. 
7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf auf ein gutes Buch , morgen habe ich einen Stadtbummel geplant und Sonntag möchte ich aquajoggen gehen!

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.

Dienstag, Februar 14, 2017

Meine Meinung zu "Die Liebeserklärung" von Jean-Philippe Blondel

Erklär mir die Liebe! Corentin ist 27 und arbeitet als Assistent seines Patenonkels. Mit ihren Kameras begleiten sie Hochzeitspaare an ihrem großen Tag. Aline, die Corentin vom Aufstehen bis zum Abend filmen soll, bittet ihn, ihr an einen ruhigen Ort zu folgen. Sie will für ihren Bräutigam eine Liebeserklärung aufnehmen. Wie sehr Alines Worte sein Leben verändern werden, ahnt Corentin zunächst nicht. Von nun an bringt er Freunde, Verwandte und mehr oder weniger originelle Protagonisten anderer ausgefallener Hochzeiten dazu, vor der Kamera zu offenbaren, worum es im Leben geht. Feinsinnig und klug erzählt der Bestsellerautor von „6 Uhr 41“ vom Heiraten, von Freundschaft und natürlich von der Liebe. Eine romantische Liebesgeschichte aus Frankreich.


Weitere Infos zum Buch: Hanser-Literaturverlage

Die etwas andere Romantik,  mit französischen Charme.

Meine Meinung

Die Liebeserklärung ist ein außergewöhnlicher Liebesroman. Er handelt von Hochzeiten, die gefilmt werden. Corentin genießt in dieser Geschichte die Hauptrolle. Mit seinem Patenonkel fotografiert und filmt er Paare, die sich das Jawort geben.
Corentin widerfährt ein wunderbares Erlebnis in einer Abstellkammer. Die graue Maus Aline spricht per Video zu ihrem Bräutigam. Corentin filmt die Liebesschwüre und erlebt eine Achterbahn der Gefühle. Er ist so fasziniert, dass er das nun bei jeder Hochzeit praktizieren möchte.

Dachte ich Anfangs dass niemand vor laufender Kamera sein Innerstes nach außen kehren würde, belehrte mich diese Story eines besseren. 
Corentin erfährt Geheimnisse und bekommt teilweise menschliche Abgründe serviert, die jeder Hochzeitstorte spotten.
Nicht jedes Paar ist von einer Ehe wirklich überzeugt. Nicht jedes Paar ist Mann und Frau, so wie sich das gehört. Fragt mal den Bürgermeister!
Nicht jeder Liebesschwur ist für den Bräutigam gedacht. Und nicht jede Ehe hält was sie anfangs verspricht. Aber, das ist uns allen ja nichts Neues.
Nicht jedes Fest verläuft harmonisch. So dann und wann muss da der Hochzeitsfilmer schon einschreiten. Ich denke, wenn man sein Gesicht ständig hinter der Kamera verstecken kann, bekommt man alles mit und entwickelt mehr Mut.

Ich wusste nicht, was ich von Corentin halten soll. Manchmal haben mich seine düsteren Gedanken irritiert. Sie passten irgendwie nicht zu Corentin. Ich würde ihn als Romantiker einstufen. Einen, der damit nicht hausieren geht. Könnte man sonst solch einen Beruf ausüben?
Mit den Frauen ist das so eine Sache. Corentins Freundinnen waren allesamt von seinem eleganten Outfit begeistert. Zumindest so lange, bis sie bemerkt haben, dass es nicht ihnen galt, sondern den Hochzeiten. Ja, und das von März bis September an fast allen Samstag- und Sonntagen. Ein romantischer Beruf, der die eigene Romantik verkümmern lässt.

Der Schreibstil ist locker leicht. Ich weiß nicht warum, aber ich hätte mehr Tiefsinn erwartet. Ich denke, diese Vermutung ist dem Cover geschuldet. Bild und Schrift ließen mich keine solche Leichtigkeit erahnen.
Ich hätte gerne mehr Nähe zu den Protagonisten aufgebaut. Da in der dritten Person geschrieben wurde, war mir das in diesem Roman nicht möglich. 

Zitate aus dem Buch:

>>Nein, sagen Sie nichts, es würde nichts nützen, Sie werden dafür bezahlt, mir Komplimente zu machen, und außerdem würde mir heute kein Mensch die Wahrheit sagen, es ist der Jahrmarkt der Scheinheiligkeiten.<< (Seite 19)

>>Eine Hochzeit muss den beiden Familien gefallen und nicht unbedingt dem Brautpaar!<< (Seite 47)



Fazit

Trotz kleiner Schwächen kann ich  "Die Liebeserklärung" empfehlen. Die Idee, der französische Charme und die Umsetzung konnten mich größtenteils überzeugen. 
Die Geheimnisse, die einige Hochzeitsgäste, Freunde und Verwandte preisgaben, verpassten der Story eine Prise Spannung und Humor.

Ob mir das Ende gefallen hat? Ja, obwohl ich nach den ersten paar Seiten schon so eine Ahnung hatte. 

Ich habe diese Geschichte, mit der etwas anderen Romantik, heute am Valentinstag beendet.
Da man am Valentinstag ja Freude verschenken sollte, werde ich das mit dieser Geschichte nun tun. Wenn das Ganze auch verspätet passiert: Sollte man nicht immer Freude und Liebe verbreiten? Braucht man dazu unbedingt einen Valentinstag? Eine "Liebeserklärung" findet immer Anklang!

Danke Jean-Philippe Blondel

Mein Dank geht an LovelyBooks und Hanser-Literaturverlage für die Bereitstellung des Buches.

"Die Liebeserklärung" wandert nach Österreich.





Gemeinsam lesen, 14.02.2017


Heute gibt es wieder einen Beitrag zu Gemeinsam lesen.
Nadja und Steffi von Schlunzenbücher machen es möglich. Hier gehts lang zu Schlunzenbücher
Es geht darum, jeden Dienstag über das aktuelle Buch Fragen zu beantworten.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du? 2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?



Ich bin auf Seite 146. Erster Satz: >>Yvan seufzt.<< 


3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken, Gefühle, Zitate usw.)



Ich habe das Buch bei LovelyBooks gewonnen und nehme an der Leserunde teil.
Die Idee des Buches finde ich originell. Corentin und Yvan fotografieren und filmen auf Hochzeiten. Ihre Idee, einzelne Personen zu filmen, die dann aus dem Nähkästchen plaudern, schlägt besser ein, als sie Anfangs dachten. Die Idee hat Corentin der grauen Maus Aline zu verdanken. In einer Abstellkammer hat sie an ihren Bräutigam Liebesschwüre gesendet, wie ich sie so noch nicht gelesen habe. So erfährt man sehr viel aus den verschiedenen Leben der Protagonisten.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich Corentin einordnen soll. Manche Gedanken von ihm verwirren mich. Ist er ein depressiver Mensch? Genau das kann ich nicht sagen. 
Der Schreibstil ist flüssig. Jedoch hätte ich von dem Buch mehr Tiefgang erwartet. Ich finde es nicht schlecht. Vom Hocker haut es mich jedoch nicht. Man bekommt mit, dass Handys oftmals den Tod der Fotografen bedeuten. Mit den kleinen Dingern kann man schließlich immer und überall Fotos schießen und filmen. Das finde ich eigentlich sehr schade. Gerne denke ich daran, wie ich früher immer Fotos vom Entwickeln abgeholt habe. Echte Fotos! Keine mit Weichzeichner! Die Überraschung war nicht immer gelungen :-)))))
Ich habe nur noch ein paar Seiten zu lesen. Auf die bin ich gespannt. 


Mit diesem Buch beginne ich heute!
4.  Liest du heute zum Valentinstag eine besondere Liebesgeschichte?

Nein! Ich lese immer das, worauf ich gerade Lust habe. Ich bin gespannt, ob mir das Kuckucksnest gefallen wird. Es handelt sich um eine wahre Geschichte. Die Zwillinge Sonja und Senta sind beide unfruchtbar. Es wird ein Adoptionsmarathon stattfinden. OK! Ich bin dabei :-))))

Ich wünsche Euch einen schönen Valentinstag.

Montag, Februar 13, 2017

Montagsfrage, 13.02.2017



Heute mache ich wieder bei der Montagsfrage mit.  Buchfresserchen stellt heute diese Frage: 


Montagsfrage: Welche Neuerscheinung auf die du dich freust, erscheint als nächstes?


Lia ist die älteste Tochter im Königshaus Morrighan. Gerade mal 17 Jahre alt, soll sie mit einem Prinzen verheiratet werden, den sie noch nie in ihrem Leben gesehen hat. Doch das Mädchen entscheidet sich, ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen. Sie flieht und heuert weit entfernt von zu Hause in einer Taverne an. Dort lernt sie zwei Männer kennen, die sofort ihre Aufmerksamkeit erregen. Was sie nicht weiß: Die beiden sind auf der Suche nach ihr. Einer wurde ausgesandt, um die Königstochter zu töten. Und der andere ist ausgerechnet jener Prinz, den sie heiraten sollte. Schnell fühlt Lia sich zu beiden hingezogen ...
Wenn ein Fluch dein Schicksal ist, vertrau‘ auf die Liebe! Taylor und Sacha haben im St. Wilfred College Zuflucht gefunden. Hier sucht man fieberhaft nach einer Möglichkeit, die furchterregenden Todbringer zu vernichten. Nur noch wenige Tage bleiben bis zu Sachas 18. Geburtstag, dem Tag, an dem er sterben wird, falls die zwei es nicht schaffen, den uralten Fluch zu bezwingen. Ein Wettlauf gegen die Zeit, der von Sacha und Taylor verlangt, sich dem zu stellen, was sie am meisten fürchten, um nicht zu verlieren, was sie am meisten lieben.
Spannung hoch zwei: Action trifft Romantik! Spektakuläres Finale des Mystery-Zweiteilers von der Autorin der Bestseller-Serie "Night School"!


Das sind zwei Wünsche, die mir spontan einfallen. Natürlich habe ich, wie immer, mehr Wünsche. Ich werde mir "Der Kuss der Lüge" auf der LBM kaufen. Secret Fire auf den Reader laden, da ich den ersten Teil auch als E-Book habe. 

Und Ihr so?
Ich wünsche Euch eine schöne Woche. Lasst es Euch gut gehen.


Sonntag, Februar 12, 2017

Meine Meinung zu "Stiefkind" von S. K. Tremayne

Psychothrill an der atemberaubenden Küste Cornwalls - der neue Roman des Bestsellerautors von "Eisige Schwestern"!
Rachel hat es endlich gut getroffen. Nach langen Single-Jahren hat sie den Anwalt David Kerthen kennengelernt und zieht mit ihm in sein Herrenhaus auf den Klippen von Cornwall. Mit den besten Absichten, auch für Davids Sohn aus erster Ehe, den 9-jährigen Jamie, eine gute Mutter zu sein. Denn Davids erste Frau kam auf tragische Weise in einer der überfluteten Zinngruben an Cornwalls Küste ums Leben. 
Doch Jamie verändert sich, scheint von düsteren Visionen geplagt - und platzt schließlich mit einem Satz heraus, den Rachel nicht mehr vergessen kann: „ An Weihnachten wirst du sterben ... und meine Mummy kommt zurück."


Hier erhaltet Ihr weitere Infos zum Buch und könnt es kaufen: Droemer Knaur


Meine Meinung

Ich habe vor einiger Zeit "Die eisigen Schwestern" aus der Feder des Autoren S. K. Tremayne gelesen. Mir ist somit der detaillierte Schreibstil schon bekannt.
Das Stiefkind konnte mich jedoch nicht fesseln. Ich fand die Beschreibungen oftmals sehr ausschweifend. Die Küste Cornwalls wurde wunderbar beschrieben. 
Genervt hat mich, dass ständig die dunklen blauen Augen, das blasse Gesicht und die schwarzen Haare des kleinen Jamie erwähnt wurden. Meiner Meinung nach hätte einmal gereicht.

Für Rachel konnte ich keine Sympathie entwickeln. Ihre Dankbarkeit, es mit ihrem Mann David Kerthen so gut getroffen zu haben, fand ich stark übertrieben. Ich wusste nicht, was ich von dieser Frau halten soll. Sie war mir von Anfang an suspekt. Das änderte sich auch nicht im weiteren Verlauf der Geschichte. 
Davids Liebe zu dem Anwesen in Cornwall konnte ich nicht nachvollziehen. In dem Herrenhaus herrschte eine düstere Atmosphäre. Viele schlimme Dinge sind passiert. Tragödien haben sich unter dem alten Kasten abgespielt. Davids Liebe zu Rachel konnte mich nicht überzeugen. Ich hatte das Gefühl, sie ist nur ein billiger Ersatz für seine verstorbene Frau. 

Der Tod von Jamies Mutter birgt einige Geheimnisse. Man hat von Anfang an das Gefühl, dass es nicht mit rechten Dingen zuging.
Jamies Voraussagen hätten wirklich gruselig sein können. Irgendwie hat es der Autor nicht geschafft, Spannung aufzubauen und zu halten. Immer wenn ich dachte, jetzt geht es richtig zu Sache, kamen wieder Beschreibungen der Landschaft oder von Jamies wunderschönen Augen.


Die Ehe von Rachel und David kam mir sonderbar vor. Ihre sadomasosistischen Einlagen 
kamen mir fehl am Platz vor. Es wirkte auf mich wie ein verkrampfter Versuch, der Story etwas Erotik einzuhauchen.
Beide brachten keinen Funken Wärme rüber.

Die Story war mir zu langatmig.


Fazit

Ein Psychothriller, der sämtliches Potenzial in die Küsten Cornwalls verschossen hat.
Protagonisten die mein Leserherz nicht erreicht haben. Sie konnten keine Persönlichkeit entwickeln, die mich ihnen näher brachte.
Ich mag detaillierte Beschreibungen. Bei Stiefkind waren sie mir entschieden zuviel. 

Leider scheint sich der Autor dieses mal etwas verzettelt zu haben.
Ob mir das Ende gefallen hat? Ein Buch muss bei mir nicht realistisch sein. Ich schweife gerne in Welten ab, die im wahren Leben nicht erreichbar sind.
Das Ende von Stiefkind war mir jedoch etwas zu weit hergeholt.

Der Autor hat eine sehr guten Schreibstil. "Eisige Schwestern" konnte mich überzeugen.
Stiefkind hat es leider nicht geschafft.
Ich werde auch weitere Bücher von S. K. Tremayne lesen.

Liegt es an meiner Leselaune? Liegt es am Buch? Das hier ist meine Meinung. Bildet Euch am besten selber eine. Mir haben schon oft Bücher gefallen, die andere Leser schlecht bewertet haben. 

Danke S. K. Tremayne

Mein Dank geht an den Droemer Knaur Verlag, für die Bereitstellung des Buches.


S.K. Tremayne ist ein englischer Bestsellerautor und preisgekrönter Reisejournalist, der regelmäßig für internationale Zeitungen und Magazine schreibt. Er wurde in Devon geboren und lebt heute mit seinen beiden Töchtern in London. 


Das meint Matinas Buchwelten zu Stiefkind