Dienstag, Oktober 31, 2017

MITTERNACHT! ANTONIE TREIBT NUN IHR UNWESEN!!! SIE ZIEHT DIE OPFER DER VERLOSUNG!!! 300 FOLLOWER-VERLOSUNG! DAS WIRD GRUSELIG!



Antonie 
Hallo meine lieben Leserli. Nun ist es so weit! Die Gewinner werden heute ermittelt. Antonie Pongratz von Die fabelhafte Welt der Bücher, zieht die Nummern, anhand des Bildes. Die Nummern entsprechen nicht der Reihenfolge der Kommentare. Nicht einmal ich weiß mehr auswendig, welche Namen sich unter den verschiedenen Nummern befinden. Ich werde alle Gewinne gleichzeitig versenden. Wenn ich weiß, wer gewonnen hat, werde ich ein bisschen auf den Blogs recherchieren. Somit kann ich herausfinden, welche Vorlieben jeder so hat. Zwei Tage, nachdem ich das Überraschungsbuch und Päckchen versendet habe, geht dann der Gutschein per Mail auf Reisen. Vielleicht bekomme ich es ja so hin, dass alle ihren Gewinn gleichzeitig bekommen.









So, und jetzt wird es spannend. Antonie leg los. Welche Nummer befindet sich in Gewinner-Sarg 3?



Welche Nummer versteckt Gewinner-Sarg 2? 



An welche Nummer spukt der Gewinner-Sarg 1 den Amazon-Gutschein aus?




Meine Meinung zu "Kleine Fluchten: Geschichten vom Hoffen und Wünschen" von Jojo Moyes


Produktinformation

Quelle: Rowohlt Verlag
  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 5186 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 144 Seiten
  • Verlag: Rowohlt E-Book; Auflage: 1 (20. Oktober 2017)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B07195JGDY

Kindle Edition 4,99










Klappentext

Kleine Fluchten brauchen wir alle. Momente, die den Alltag in Frage stellen und uns einen neuen Blick auf unser Leben ermöglichen. In diesen neun Geschichten sind es vermeintlich kleine Ereignisse – ein gefundenes Handy, eine vertauschte Sporttasche, ein missglücktes romantisches Wochenende –, die für einen Augenblick das Fenster in ein anderes Leben öffnen.

Mit ihren Romanen begeistert Jojo Moyes Leserinnen wie keine andere. Und auch ihre Kurzgeschichten tragen ihre ganz besondere Handschrift: Sie schreibt über Frauen, mit denen wir uns identifizieren. Sie berührt uns, bringt uns zum Lachen, lässt uns träumen. Und stellt dabei ganz beiläufig große Fragen: Was wäre wenn? Was wünschen wir uns? Was macht uns glücklich?


Zum Inhalt

Beim Stöbern habe ich dieses Büchlein mit Kurzgeschichten entdeckt. Die Geschichten regen zum Nachdenken an und lassen einen des öfteren Schmunzeln. Alle Kurzgeschichten haben mir gefallen. Vier davon haben den größten Eindruck bei mir hinterlassen.

Evie entdeckt in einer schicken Boutique einen teuren Mantel, den sie sich nicht leisten kann. Evies Mann ist arbeitslos. Die Raten für das Haus müssen noch abgezahlt werden. Die Kinder versorgt werden. In ihrem Bürojob ist sie jeden Tag den Luxusgütern ihrer Freundinnen ausgesetzt. Bei jeder Mittagspause präsentieren sie neue Errungenschaften. Mal eine Handtasche, mal teure Schuhe usw. In der Mittagspause gehen sie gerne schick essen. Evie bleibt ihm Büro und verzehrt ihr Käsebrot. Doch, dann macht sie eine Entdeckung, die ihr Käsebrot zu einer Delikatesse werden lässt ....
Evies Geschichte hat mir besonders gut gefallen; zeigt sie doch, dass nicht alles so ist, wie es scheint.

Chrissies Geschichte ist auch etwas Besonderes. Sie muss für ihre Schwiegermutter ein teures Parfum kaufen, welches nicht überall erhältlich ist. Ihr Mann David und seine Mutter setzten Chrissie stets unter Druck. Da begegnet sie einem verständnisvollen Taxifahrer ....

Sam sagt ihren Fettpölsterchen in einem Fitnesscenter den Kampf an. Versehentlich nimmt jemand ihre Sporttasche mit heim. Sam hat nun eine Tasche mit roten Krokodilschuhen, die ihr eine Nummer zu groß sind. Und doch sollen diese Luxustreter ihr Leben verändern .....

Alice Herring ist wirklich eine Wucht. Bei dieser Geschichte musste ich oft grinsen. Sie arbeitet in einem Schmuckgeschäft, welches überfallen wird. Der Verbrecher, der sie in Schach hält, muss bald erkennen, das sie auf ihn aufpasst. KÖSTLICH!

Miranda Lewis führt ein Leben, welches ziemlich langweilig ist. Ihr Mann braucht zum Glück eigentlich nur sein Essen und den Sportkanal. Da findet Miranda auf offener Straße ein Handy. Eigentlich wollte sie es gleich zurückgeben. Aber, was machen, wenn die Kommunikation mit einem Fremden das Leben bereichert? Ist es schlimm, wenn der Fremde nicht ahnt, wem er heiße SMS sendet? 


Meine Meinung

Die Autorin präsentiert acht schöne Geschichten. Mal besinnlich,- mal lustig. Es handelt sich dabei um Ereignisse mitten aus dem Alltag. 
Dieses kurzweilige Büchlein habe ich sehr gerne gelesen. Es enthält viele Wahrheiten. Greift alltägliche Probleme auf. Dies stets mit einem Zwinkern.
Ist es Magie? Ist es Zufall? Bei einigen Geschichten war ich mir da nicht mehr so sicher. 

Mein Fazit

Kleine Fluchten passt gut zur Vorweihnachtszeit. Es zeigt Fluchtwege, um den oftmals tristen Alltag zu entrinnen. Lädt zum Träumen und erzählt von Frauen, die so sind wie du und ich.

Der gewohnt magische Schreibstil von Jojo Moyes, und ihre liebenswerten Protagonistinnen, machen dieses Büchlein zu etwas Besonderen. Erwähnenswert sind die schönen Illustrationen im Buch.

Eine absolute Empfehlung von mir.

Danke Jojo Moyes

Jojo Moyes, geboren 1969, hat Journalistik studiert und für die «Sunday Morning Post» in Hongkong und den «Independent» in London gearbeitet. Der Roman «Ein ganzes halbes Jahr» machte sie international zur Bestsellerautorin. Weitere Nr. 1-Bestseller folgten. Jojo Moyes lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf dem Land in Essex.

Weitere Infos zum Buch. Hier könnt Ihr es auch kaufen: ROWOHLT VERLAG









Meine Meinung zu "Hannas Koffer" von Karen Levine


Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 25291 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 153 Seiten
  • Verlag: Ravensburger Buchverlag; Auflage: 1 (28. Januar 2015)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00TZ9229E
Kindle-Preis:EUR 4,99



Klappentext

Der Koffer sieht eigentlich ganz normal aus. Ein bisschen abgewetzt, aber in gutem Zustand. Er ist braun. Er ist groß. Es passt viel hinein - vielleicht Kleidungsstücke für eine lange Reise. Bücher, Schätze, Spielsachen. Jeden Tag kommen Kinder zu einem kleinen Museum in Tokio, um diesen Koffer zu sehen. Er befindet sich in einem Glasschrank. Und durch das Glas kann man sehen, dass auf dem Koffer etwas geschrieben ist. In weißer Farbe quer über der Vorderseite steht: Hana Brady, 16. Mai 1931, Waisenkind.

"Wer war Hana Brady? Woher kam sie? Wohin reiste sie? Was hatte sie in ihren Koffer gepackt?"
Die Kinder, die tagtäglich das Holocaust-Museum in Tokio besuchen, wollen alles über Hana wissen und drängen die Museumsleiterin Fumiko Ishioka mehr über das Mädchen herauszufinden. Fumiko begibt sich auf eine Reise in die Vergangenheit, spürt Gegenstände, Zeichnungen, Fotos von Hana auf und findet schließlich Hanas Bruder. So erfahren die Kinder, wie Hana gelebt hat, wer ihre Eltern waren, was sie gerne gespielt hat, wie sie ausgesehen hat - und wie ihr junges Leben ausgelöscht wurde. Doch in Erinnerung der Kinder wird Hana immer lebendig bleiben.

Hannas Leben.

Meine Meinung

Das Thema Holocaust ist nicht tot zu kriegen. Das ist auch gut so. Unsere momentane Politik braucht Auffrischung dieser Art. 
Mich hat diese Geschichte um Hanna sehr berührt. Was sie und ihr Bruder George mitmachen mussten, ist Wahnsinn pur. Noch mehr Wahnsinn ist jedoch, dass dies ja kein Einzelschicksal war. Über die Ausmaße dieses Wahnsinns wissen wir ja alle Bescheid.

Nun zu der Geschichte selber. Ich habe schon sehr oft zu dieser Thematik Romane gelesen. Hier handelt es sich um eine Biographie. Sie erzählt von der kleinen Hannah und ihrem Bruder George. Zwei Kinder, die bei liebevollen Eltern aufwachsen durften. Aufwachsen ist nicht ganz richtig. Man hat ihnen ihre Eltern weggenommen. Dann ihr Zuhause. Die Kindheit endete radikal. Weil Hitler es so wollte!

Viele dieser Menschen, die so etwas mitgemacht haben, geraten in Vergessenheit. Hanna lebt weiter. Fumiko Ishoka leitet in Tokio eine Holocaust-Museum. Sie hat ihr ganzes Herzblut in dieses Museum hineingesteckt. Bringt den japanischen Schülern den Holocaust näher. Lernt ihnen ein Gefühl zu entwickeln, für die dramatischen Ereignisse, damals in Europa.
Mit viel Engagement ergattert die freundliche Japanerin Museumsstücke von Kindern. Darunter der Koffer von Hanna. 


Bild aus dem Buch. (Reader 5%)

Die Kinder aus Japan wollen nun mehr über das Mädchen Hanna wissen. Wer war sie? Was hat sie für Spiele gespielt? Wo war sie Zuhause? Lebt sie noch?

Alleine dieser Koffer rührt schon zu Tränen. Ein glückliches Mädchen, von dem heute noch ein Koffer übrig ist.
Fumika nimmt eine lange Flugreise in Kauf, um mehr über Hanna zu erfahren. Sie und ihre Schulkinder sollen wissen, wer Hanna war. Ihre Recherchen führen sie zu Hannas Bruder George in Toronto. Der überlässt dem Museum Bilder von sich und seiner Familie. Er besucht das Museum in Tokio.  Nun hat der Koffer ein Gesicht und eine Geschichte. Hanna lebt weiter! Keiner wird sie jemals wieder vergessen. 

George konnte das Versprechen, seine Schwester zu beschützen, nicht einhalten. Wie denn auch, er war doch selber noch ein Kind!!!


Bild aus dem Buch. (19% auf dem Reader) Hanna und George.


Mein Fazit

Bitte lest dieses Buch. Die Geschichte wird zwar nüchtern erzählt, berührt einen aber dennoch wahnsinnig. Wir erleben die glückliche Zeit der Kinder in Nove Mesto (Tschechoslowakei) mit. Die Ängste der beiden, als ihnen Stück für Stück ihr Leben weggenommen wird. Viele Bilder im Buch lassen uns am Leben der Familie Brady teilhaben. Bei Hanna und George habe ich nun wirklich das Gefühl, beide zu kennen. 
Besonders die Zeichnungen von Hanna gehen einem zu Herzen.

Ich möchte nicht mehr erzählen. Lest dieses Buch. 
Danke Fumika Ishoka. Durch sie lebt Hanna in unseren Herzen weiter.

Danke Karen Leve

Hier könnt Ihr mehr über George Brady nachlesen!







Meine Meinung zu "Versuchen wir das Glück" von Barbara Leciejewski.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 2287 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 251 Seiten
  • ISBN-Quelle für Seitenzahl: 1542048729
  • Verlag: Tinte & Feder (3. Oktober 2017)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • Dieser und mehr als 1 Million weitere Titel sind auf Kindle Unlimited verfügbar.EUR 3,49 kaufen





Klappentext

Der neue herzerwärmende Roman der Erfolgsautorin Barbara Leciejewski.
Als Helene und Ludwig sich zufällig am Münchner Hauptbahnhof in die Arme laufen, sind die letzten fünfundzwanzig Jahre wie ausgelöscht. Spontan gehen sie in ein Restaurant, und mit jedem Blick, mit jedem Wort, mit jeder Berührung werden die alten Gefühle gegenwärtiger. Unzertrennliche Verbündete gegen die Konventionen waren sie damals, verrückt nacheinander, voller Träume für die Zukunft – bis zum bitteren Ende ihrer großen Liebe. Denn vor dem letzten Schritt in ein gemeinsames Leben lag ein unüberbrückbarer Abgrund, tief in ihren Seelen verankert.
Aber manchmal reicht ein Nachmittag, um sich erneut die Frage zu stellen: Versuchen wir das Glück?


Zum Inhalt

Helene bringt ihren Mann zum Zug. Winkt ihm nach. Ist unglücklich. Vermisst die Gemeinsamkeit und Liebe zu ihrem Mann.
Die Lehrerin zieht gedanklich Bilanz. Was ist das für ein Leben, das sie führt? Wann hat sie angefangen so unglücklich zu sein?
Sie sieht einen Mann von hinten. Diese Gangart kennt sie. Sie geht ihm nach und spricht ihn an. Es ist tatsächlich Ludwig. Ludwig, ihre große Liebe. Ludwig, ihr Retter in der Not.
Sie besuchen gemeinsam das Bahnhofsrestaurant. Teilen sich eine Suppe. Trinken Kaffee. Einer lässt den anderen an seinem Leben teilnehmen. Durch Worte und Gesten arbeiten sie 25 Jahre auf. 25 lange Jahre, seit ihrer Trennung.

Ludwigs Zug hat Verspätung. Hat auch die Liebe Verspätung?

Meine Meinung

Ein kalter Bahnsteig, Durchsagen und viele Menschen, die entweder gerade verreisen oder ankommen. Ein Mann den man nicht liebt. Man steht da und winkt ihm nach.

Die Melancholie dieser Szene ist sehr gut eingefangen. Helenes Depression spürbar. Ihre Freude Ludwig zu treffen ebenso.
Von Anfang an spürt man die starken Gefühle, die beide für einander hegen.

Ich fand es sehr spannend, in Rückblicken Helene und Ludwig als junge Menschen kennenzulernen. Beide haben ein großes Traumata hinter sich. Bei Ludwig ist es äußerlich erkennbar. Helenes Seele hat als Kind großen Schaden genommen.
Sie sind zusammen in die Schule gegangen. Haben beide für Gerechtigkeit gekämpft. Waren einfach anders als andere. Ludwig der Vernünftige. Helene die temperamentvolle, die ihr Herz stets auf der Zunge trug. Einer stand für den anderen ein. Sie waren unzertrennlich. Es war jedoch ein langer Weg, bis die beiden ein Paar wurden.

25 Jahre, in denen sich beide vermisst haben. Man erfährt, was zu ihrer Trennung geführt hat.
Ich fand das sehr traurig und unnütz. Ich dachte mir, dass es bestimmt eine andere Lösung gegeben hätte. Helene und Ludwig kommen sehr sympathisch rüber. Ich habe gehofft, dass die beiden wieder zusammen kommen.

Tisch 10 in der Bahnhofsgaststätte wird für beide ein ganz wichtiger Ort. Ein zaghaftes Näherkommen und das Gefühl, einen längst verlorenen Schatz wieder gefunden zu haben.

Mein Fazit

Bei dieser Geschichte weiß ich wirklich nicht wo ich anfangen soll. Sie ist sehr emotional, ohne dabei in's Kitschige abzudriften. Die Liebe zum Detail ist bei jedem Wort spürbar. Eine vielschichtige Geschichte, die einem das Gefühl gibt, die beiden wirklich zu kennen. Die Story handelt überwiegend von zwei Personen. Helene und Ludwig sind sehr unterhaltsam. Man möchte als Leser gar nicht viel mit anderen Protagonisten zu tun haben. Die Beiden genügen. Ihre Geschichte ist interessant und berührend.

Der Schreibstil ist gefühlvoll und flüssig und wird aus der Sicht von Helene erzählt.
Von der jugendlichen Unbedarftheit ist nicht mehr viel übrig. Gerade die ist es doch, die das Leben leichter macht. Die Gefühlen freien Lauf lässt.
Ob beide sie wieder ein bisschen zurückholen können? Ich sage nur: Zimmer 212!

Eine absolute Empfehlung von mir!

Meine Lieblingszitate


Helene:
>>.....er war ein Naturereignis, man konnte sich dem nicht entziehen, und man konnte nicht dagegen ankämpfen. Helene hatte das noch zuvor so intensiv empfunden ......<< (34% auf dem Reader)

Ludwig
>>Ich habe das oft vermisst. Menschen mit deiner Ehrlichkeit, die freiheraus das sagen, was sie denken, ohne Rücksicht auf irgendwelche Nachteile für sich selbst oder die eigenen Interessen.<< (36% auf dem Reader)

Danke Barbara Leciejewski.